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Politik

Wahlkampf geht in den Schlussspurt

Die CSU-FWG-Liste und Bürgermeisterkandidat Weinfurter informieren bei ihrer letzten Wahlveranstaltung über ihre Ziele.

Thomas Weinfurter spricht über die wesentlichen Punkte des CSU-FWG-Programms.  Foto: ker
Thomas Weinfurter spricht über die wesentlichen Punkte des CSU-FWG-Programms. Foto: ker

Eschlkam.Die CSU-Freie-Wähler-Gemeinschaft hatte ins Gasthaus Zur Post in Eschlkam zum Weißwurstfrühstück geladen. Es war ihre letzte Wahlveranstaltung. Die Liste stellt mit Thomas Weinfurter einen der beiden Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl. Den Bürgern sollte Gelegenheit geboten werden, den Kandidaten kennenzulernen und sich über Ziele der Liste zu informieren. Toni Schießl und sein Kollege spielten zum Frühschoppen auf.

Weinfurter stellte sich kurz vor. Der Bewerber um das neu zu besetzende Amt des Bürgermeisters ist in der Marktgemeinde aufgewachsen, hat dort Kindergarten und Schule besucht und am Ort seine Lehre als Mechatroniker absolviert, bevor er, nach einer weiteren Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten, seinen Arbeitsplatz in Straubing gefunden hat. Im Jahr 2012 trat Weinfurter der CSU bei und ist seit März 2019 Ortsvorsitzender in Eschlkam. Er fühle sich in seiner Heimatgemeinde fest verwurzelt, sie war und bleibe ihm stets wichtig. Es liege für ihn daher nahe, dass er – sollte er in das Bürgermeisteramt gewählt werden – seine derzeitige Tätigkeit und die damit verbundenen Bezüge ruhen lässt, um der Gemeinde voll und ganz als Bürgermeister und Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Andreas Bauer, ebenfalls Kandidat auf der CSU-FWG-Liste, übernahm die Vorstellung seiner Listenkollegen, darunter die Landwirtin Marina Pongratz vom Kregerhof im Ortsteil Gaishof, die als weibliche Mitstreiterin das Team verstärken soll. Weinfurter griff die wesentlichen Punkte auf, die die CSU-FWG-Liste in den Blick genommen hat. Ein Punkt sei der Digitalausbau, bei dem als vorrangiges Ziel eine verbesserte Datenübertragung und eine zügige flächendeckende Versorgung auch in den benachteiligten grenznahen Bereichen angestrebt werde. Dem Problem des Bauplatzmangels soll durch innerörtliche Nachverdichtung und ein effektives Leerstandsmanagement zu Leibe gerückt werden.

Eine bürgerverträgliche Verkehrspolitik war der nächste Schwerpunkt. Die Straßensanierung in Eschlkam und den Ortsteilen soll in Verbindung mit der Kanalsanierung und dem Digitalausbau angepackt werden, um unnötige Kosten und Belastungen für die Anwohner zu vermeiden.

Ebenso werden als Sofort-Programm Geschwindigkeitsbegrenzungen in Verbindung mit stationären Radarmessungen für LKW angestrebt, um den Schwerlastverkehr in den grenznahen Teilorten unattraktiv zu machen.

Die CSU-FWG-Liste macht sich außerdem dafür stark, dass die Marktgemeinde mit ihren Teilorten für Einheimische und Touristen attraktiver wird.

Adi Miethaner fasste dann die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede zu den Mitbewerbern zusammen. Er lud – unabhängig vom Ergebnis der Wahl – auch die Bewerber anderer Listen zu einer konstruktiven künftigen Zusammenarbeit ein. (ker)

Programmpunkte

  • Kreistagswahl:

    Viele der Kandidaten bewerben sich auch für den Kreistag, auch Weinfurter.

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