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Waldmünchen erneuert Lampen

Die neue Straßenbeleuchtung spart Strom und Kosten.
Jürgen Brandt

Vor Ort informierten Bürgermeister Markus Ackermann und die beteiligten Firmen, BAG Regensburg und Elektro Matok GmbH Nittenau, über den Stand der Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Foto: Jürgen Brandt
Vor Ort informierten Bürgermeister Markus Ackermann und die beteiligten Firmen, BAG Regensburg und Elektro Matok GmbH Nittenau, über den Stand der Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Foto: Jürgen Brandt

Waldmünchen.Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Waldmünchen steht kurz vor dem Abschluss. Nachdem im vergangenen Jahr in einem ersten Bauabschnitt bereits ein großer Teil der Lampen in Geigant, Hochabrunn, Englmannsbrunn und Albernhof ausgetauscht worden war, geht mit dem zweiten Bauabschnitt in Waldmünchen jetzt diese Baumaßnahme dem Ende entgegen.

Über den Stand der Maßnahme informierten vor Ort Bürgermeister Markus Ackermann und Werkleiter Stefan Höcherl. Durch die Erneuerung der 212 Lampenköpfe würden circa 70 Prozent Strom eingespart, was einer Einsparung von circa 65 000 Kilowattstunden pro Jahr oder circa 760 Tonnen Kohlendioxid in 20 Jahren entspreche. Die LED-Lampen strahlten ein neutralweißes Licht aus. Durch die neue Steuerungstechnik sei es möglich, in der verkehrsarmen Zeit von 22 bis 6 Uhr die Leistung um 50 Prozent zu senken – ohne einen spürbaren Helligkeitsverlust. Bisher sei nur eine teilweise Abschaltung der Lampen zur Energieeinsparung möglich gewesen, was zu unterschiedlich ausgeleuchteten Straßen geführt habe. Die Lichtausbeute sei bei den neuen Lampen trotz geringeren Energieverbrauchs deutlich höher. Neben der Energieeinsparung sei die geringere Lichtverschmutzung ein wichtiger Umweltaspekt. Es trete kein diffuses Streulicht auf, was die Lampen insektenfreundlicher mache. Letztendlich habe sich die Notwendigkeit für den Austausch der Lampenköpfe auch aus der Tatsache ergeben, dass für diese alten Lampen keine Ersatzteile mehr verfügbar gewesen seien.

Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf circa 75 000 Euro. Durch den stufenweisen Austausch und das Erreichen der erforderlichen Mindesteinsparmenge an Elektroenergie konnte eine Förderung von circa 25 Prozent in Anspruch genommen werden. Die Förderung erfolgte durch das Bundesministerium für Natur, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative. Der Austausch der Lampen wird Anfang nächster Woche abgeschlossen. (wbr)

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