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Waldmünchen hat neuen Ehrenbürger

Beim Festakt in der TV-Halle verneigten sich die Gäste vor der Lebensleistung des Aster Pfarrers Raimund Arnold.

Bürgermeister Markus Ackermann (l.) würdigte Raimund Arnold. Trotz seines hohen Alters setze sich der Geistliche mit „höchstem Engagement“ für gesellschaftliche und soziale Belange ein, sagte er.

Waldmünchen. Alle im übervoll besetzten Saal erhoben sich von ihren Plätzen. Der Landrat, die Bürgermeister aus dem Altlandkreis, die Stadt- und Kreisräte, die Vertreter aus Schulen, Wirtschaft, Behörden, Kirche und Vereinen. Ihr lang anhaltender Applaus – eine tiefe Verneigung vor der Lebensleistung jenes 82-jährigen Mannes, der im Mittelpunkt stand beim Jahresempfang der Stadt in der TV-Halle: der Pfarrer von Ast, Bischöflich Geistlicher Rat Raimund Arnold. Ihm verlieh Bürgermeister Markus Ackermann am Mittwochabend die Ehrenbürgerwürde Waldmünchens.

Der Pfarrer von Ast – Bürgermeister Dieter Aumüller ehrte ihn im Jahr 2000 mit der Bürgermedaille, die Aster widmeten ihm schon zu Lebzeiten den Pfarrer-Raimund-Arnold-Platz in ihrem Dorf – nahm die Auszeichnung mit Freude, aber auch mit jener „gewissen Schlitzohrigkeit“ entgegen, die ihm Ackermann in seiner Laudatio auf den Leib schrieb.

Er sprach „mit höchstem Respekt von unserem hochwürdigen Herrn Pfarrer“. Trotz seines hohen Alters setze sich der Geistliche mit „höchstem Engagement“ für gesellschaftliche und soziale Belange ein, das habe ihm weit über seinen Wirkungskreis hinaus Respekt eingebracht. „Integrationsfigur, Netzwerkknoten, Impulsgeber, Anlaufstation, Vaterfigur, Ehrenmann, Vertrauensperson“: Mit solchen Prädikaten versuchte der Bürgermeister, den Charakter des Geistlichen zu erfassen.

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