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Miltach

Waltraud Fleischmann wurde die letzte Ehre erwiesen

Zum Trauergottesdienst für Waltraud Fleischmann aus Anzenberg hatten sich besonders viele Trauergäste aus der Ortschaft Anzenberg und Umgebung in der St. Martinskirche eingefunden.

Waltraud Fleischmann  Foto: kvg
Waltraud Fleischmann Foto: kvg

Miltach.Auch eine starke Abordnung des Katholischen Frauenbundes, Zweigverein Miltach, erwies ihrem Mitglied die letzte Ehre. Pfarrer Augustin Sperl zelebrierte die Eucharistiefeier, für die Mitgestaltung sorgte der Männerchor Milbach unter Leitung von Hans Graßl.

Waltraud Fleischmann starb am 25. Februar nach langem Leiden im Alter von 76 Jahren zu Hause. Des Priesters Predigt beinhalteten Gedanken über Asche und Aschermittwoch. Staub sei das Sinnbild der Vergänglichkeit des Irdischen und der des Menschen. „Wir müssen alle sterben, keiner kann entrinnen und jeder Tag bringt uns dem Tod ein Stück näher.“

Waltraud Fleischmanns Sohn Gerhard und die Verwandten hätten das Vergehen des lieben Menschen erfahren müssen. Es sei über mehr als zwölf Monate lang ein Weg des Leidens und auch des Kreuzes für die Verstorbene gewesen. Der Prediger blickte auf Lebensstationen der Verstorbenen zurück. „Sie ist geboren am 11. April 1943 im Ort Eleonorenhain im damaligen Sudetenland und wurde mit ihrer Familie aus der Heimat vertrieben; Gradis, Gehstorf und Grub bei Kötzting waren ihre folgenden Wohnorte. Ihre drei Geschwister sind inzwischen verstorben. 1965 verheiratete sich Waltraud mit dem Bauarbeiter Franz Xaver Fleischmann und kam auf das Anwesen in Anzenberg. Den Eheleuten wurden zwei Söhne geboren. Große Trauer kehrte ein, als in den Jahren 2005 ihr Ehemann und 2016 Sohn Franz sterben.

Waltraud Fleischmann führte ein einfaches und bescheidenes Leben. Sie sorgte sich um die Sauberkeit und den Blumenschmuck der in der Nähe liegenden Fatima-Kapelle bis 2009 und besuchte die Andachten und Gottesdienste dort. Beim Katholischen Frauenbund-Zweigverein Miltach war sie über 25 Jahre Mitglied und nahm gerne die Angebote wahr. In Verbundenheit zur Anzenberger Kapelle wurde auch das Motiv am Sterbebild gewählt.

Nach der Eucharistiefeier führte der Trauerzug zum Friedhof, wo die Urne im Familiengrab bestattet wurde. (kvg)

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