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Kurs

Wanderführer übten Erste Hilfe

Ein Further Bergwacht-Team schulte 20 Teilnehmer.

Auch die richtige Lagerung eines Verletzten wurde geübt.  Foto: B. Lang
Auch die richtige Lagerung eines Verletzten wurde geübt. Foto: B. Lang

Cham.Für 20 Wanderführer und Ranger wurde von der Bergewacht Furth im Wald eine spezielle Schulung in Erster Hilfe durchgeführt. Gebietsbetreuerin Anette Lafaire vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald hatte diese Schulung organisiert, da immer wieder bei Führungen die Frage auftaucht: „Was mache ich, wenn…?“ Denn im Gelände ist schnell mal was passiert und es ist einfach gut, dann entsprechend helfen zu können.

Die Teilnehmer trafen sich auf der Roberthütte. Bei sehr kalter Witterung durchliefen alle die von der Bergwacht vorbereiteten vier Stationen. Dabei wurden Themen wie: Hitze- oder Kälteunfälle (Sonnenstich, Unterkühlung), Wiederbelebung, Verbände und „Was gehört unbedingt in jeden Rucksack?“ ausgiebig behandelt. Sehr gut waren an jeder Station die praktischen Übungen, die jeder Teilnehmer durchführte. So wurde nicht nur die stabile Seitenlage, sondern auch Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Beatmung, Druckverband und die richtige Lagerung des Verletzten geübt, um nur einige zu nennen. Zwischendurch konnte man sich immer wieder mal in der Hütte bei einem Kaffee und Kuchen aufwärmen. Nach vier Stunden intensiver Arbeit und Lernen gab es noch eine kräftige Brotzeit, die die Gebietsbetreuerin organisiert hatte, zudem als kleines Dankeschön für die Bergwachtler Wein und etwas Süßes dazu, außerdem die Zusage für eine geführte Wanderung durch das Auerwildschutzgebiet im nächsten Jahr.

Mit Christian Seidl, Andreas Kaufmann, Dr. Michael Igl, Andreas Klier, Florian Lehminger und Georg Hofstetter hatten die Bergwachtler ein tolles Team auf die Beine gestellt. Für sie war es auch eine neue Erfahrung, weil die Teilnehmer alle Laien waren und keinesfalls medizinisch vorgebildet. Das Team hatte den Teilnehmern auf sehr verständliche und auch humorvolle Weise alle Erste-Hilfe-Maßnahmen bestens erklärt. Der Teilnehmerkreis reichte von Falkenstein über Arrach, Neukirchen und Eschlkam bis nach Cham und Waldmünchen. Alle waren sich einig dass es eine sehr lehrreiche Veranstaltung war, die unbedingt wiederholt werden sollte.

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