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Realschule

Wandern, klettern, Floß fahren

Die 7. Klassen erlebten abwechslungsreiche Tage in Österreich. Bei der Sommersportwoche waren die Schüler sehr aktiv.
Erwin Lamecker

  • Geschafft: Die Realschüler am Gipfel des Sonntagskogels (1849 m) Foto: Erwin Lamecker
  • Bei „Flying Fox“ wurde die Kesselfallschlucht durchquert. Foto: Erwin Lamecker

Furth im Wald.Die Sommersportwoche der Further Realschule ist für die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe das Highlight zum Schuljahresende hin. Insgesamt 70 Jungen und Mädchen hatten dabei Anfang Juli im österreichischen Wagrain wieder jede Menge großartige sportliche und gesellschaftliche Erlebnisse.

Unterkunft und Ausgangspunkt der zahlreichen Unternehmungen war erneut das Jugendhotel „Saringgut“. Die bestens ausgestattete „Jugendherberge“ mit Beachvolleyballanlage, Fußballplatz und Kletterwand sowie das nahe gelegene Schwimmbad „Amadè“ bildeten den idealen Hintergrund für die vielfältigen sportlichen Aktivitäten vor Ort.

Vom Jugendhotel aus starteten die Schüler mit ihren Lehrern Martin Lankes, Andreas Gabriel, Markus Dietl, Tassilo Ertl und Mareike Dankerl auch ihre besonderen Unternehmungen in die umliegenden Berge und Täler. Ein besonderes Highlight war der zum zweiten Mal ins Programm aufgenommene „Flying Fox“ in Kleinarl. Diese Anlage, bei der die Kesselfallschlucht mit Hilfe von fünf Seilrutschen kreuz und quer „durchflogen“ wird, bot echten Nervenkitzel. Ebenfalls erst zum zweiten Mal im Programm war die E-Bike-Tour. Dank einer unerschöpflichen Zahl an elektrisch angetriebenen Leihrädern konnte im Klassenverband eine tolle Rundtour von der Talstation der „Flying-Mozart-Bahn“ aus gestartet werden.

Locker und leicht wurden im E+ Modus sämtliche Steigungen bewältigt, ohne dass die Jugendlichen arg außer Puste gerieten oder jemand abgehängt wurde. Zu den Höhepunkten zählte auch wieder der Hochseilgarten am Winkler See. Dieser acht Meter hohe Parcours mit seiner Vielzahl von Balancier- und Klettermöglichkeiten in drei übereinander-liegenden Etagen bot für jeden Schüler individuell bestaltbare Herausforderungen. Mit der Zip-Line ging es zum Schluss zweimal über den See, was sich (fast) kein Schüler und auch kein Lehrer entgehen ließ.

Bereits am Montagnachmittag und den ganzen Mittwoch standen Wanderungen auf dem Programm. Während die Montagswanderung arg verregnet wurde, war am Mittwoch beim Ausflug auf den Grafenberg bestes Wanderwetter. Zunächst ging es mit der Gondel hinauf auf den Grafenberg, dem Hausberg Wagrains. Vom Plateau aus starteten die Realschüler eine mehrstündige Wanderung auf den 2037 Meter hohen „Gabel“ (Kitzstein) bzw. für die nicht ganz so sportlichen Jugendlichen auf den 1875 m hohen Sonntagskogel.

Eine Einkehr in der Maurachalm (1650 m), eine Floßfahrt über den Bergsee, sowie die Erkundung von Kletterwald und Schaukelwelt rundeten diese schöne, aber auch anstrengende Exkursion ab. Großen Anklang fanden die Woche über auch einige Sonder-Aktivitäten, die von den Schülern noch zusätzlich gebucht worden waren. So entschieden sich etliche Schüler für einen Schnupperkurs im Bogenschießen, andere für einen solchen im Bouldern an der hauseigenen Kletterwand.

Auch das nahe gelegene Freibad wurde mehrmals besucht, wobei auch die Rutschbahnen von den Schülern gerne für künstlerische „Abfahrten“ benutzt wurden. Am Donnerstagabend stand das gesellschaftliche Highlight auf dem Plan, nämlich Wahlen zum Mr. Sommersportwoche beziehungsweise zur Mrs. Sommersportwoche – allerdings mit vertauschten Geschlechtern. Nach etlichen Catwalks siegten dann am Ende „Frau“ Lukas Berger und „Herr“ Jennifer Ediger. (fle)

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