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Wahlkampf

Was die CFW will

Von Freibad bis Friedwald: Breite Themenpalette beim Abschlussabend der Christlich Freien Wähler in Furth im Wald
von Julia Stoiber

Bürgermeisterkandidat Günter Stelzer stellte seine Pläne vor. Foto: Stoiber
Bürgermeisterkandidat Günter Stelzer stellte seine Pläne vor. Foto: Stoiber

Furth im Wald.Mit aller Kraft wollen die Christlich Freien Wähler anpacken und vieles in Furth im Wald verbessern. Andreas Mühlbauer nannte bei der Abschlussveranstaltung der CFW die gemeinsamen Ziele.

Dem Bürgermeisterkandidaten Günter Stelzer ist die Neuausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten ein sehr großes Anliegen. Er ist stark der Meinung, dass Furths Baugebiete nicht in fremde Hände gegeben werden dürfen. Obwohl er selbst Gegner von Neubaugebieten ist, sind sie dennoch nötig, da einige Grundstücks- und Hausbesitzer utopische Preise für das Haus verlangen, dieses jedoch in einem so miserablen Zustand ist, dass es zuerst weggerissen werden müsste.

„Man könnte das Späthareal sanieren und es danach für Bürogebäude oder als Betreutes Wohnen verwenden. Die nicht verbaute Fläche würde gut passen, um mitten in der Stadt Parkplätze zu schaffen“, so Stelzer.

Es braucht einen Stadtmanager

Stelzer ist der Überzeugung, dass ein Stadtmanager – zumindest – bis zur Landesgartenschau notwendig sei, um so den Bürgermeister zu entlasten.

Sandra Mühlbauer sprach ein sehr sensibles Thema an. Beide sind der Meinung, die Stadt Furth im Wald brauche einen Sternchenfriedhof für Sternkinder – das sind Kinder, die bei oder kurz nach der Geburt sterben. Die meisten lassen es ungern in das „Erwachsenengrab“ eingraben, da in diesem Grab Menschen liegen, mit denen man viel erlebt hatte und einige Erinnerungen blieben. Einen Sternchenfriedhof gebe es etwa in Cham. Danach folgte ein weiterer trauriger Punkt, der von Alexandra Baier angesprochen wurde, nämlich eine Haustiergedenk- und Begegnungsstätte zu errichten.

Dem Further Hallenbad fehlt der familienfreundliche Teil, war die CFW der Ansicht. Es gibt keinen Liegebereich, keinen Spielebereich und keine Rutschen – außer eine Babyrutsche. Die meisten Eltern fahren deshalb eher nach Bad Kötzting oder nach Waldmünchen. Ihr Vorschlag ist es, die anliegende Wiese zu nutzen

Ein weiteres Thema, das der CFW am Herzen liegt, ist der Bau eines City Hotels, weil es nämlich nur noch sehr wenige Hotels in Furth gibt. Tagesausflüge nach Furth sind ideal möglich, doch sobald die Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten ins Spiel kommt, gestaltet es sich schwieriger. Daher gibt es gerade eine Planung, am Stadtplatz ein solches City Hotel zu bauen. Eine Alternativmöglichkeit wäre, eine Feriendorfsiedlung am Drachensee zu errichten, was sich laut Stelzer einfacher managen ließe.

Sicherheit beim Drachenstich

Auch die Landesgartenschau werden sie begleiten und hierbei das Wohl aller zu beachten: „Was wir noch nicht aus den Augen verlieren dürfen, ist die Zeit. Man muss die Entwicklung vorantreiben. Wenn wir dies nicht schaffen, bleiben wir auf unseren Kosten sitzen“, so Sandra Mühlbauer. Dennoch ist die Landesgartenschau ein Segen, da dadurch die Freizeitangebote verbessert werden.

Außerdem muss die Situation des Drachenstichs verändert werden. Die Gänge zu den Tribünen sind sehr eng, was vor allem für Behinderte nicht optimal ist. Des Weiteren müsste es eine bessere Beschilderung geben, damit die Zuschauer leichter zu ihren Tribünen finden. Apropos Tribüne: Hier wäre es sinnvoll, mehr Abstand zwischen den Sitzplätzen zu lassen, damit die Zuschauer genügend Platz haben.

Der letzte Punkt, für den sich die Christlich Freien Wähler besonders einsetzen werden, ist die Sanierung der Straßen. Es gibt mittlerweile einen Plan, welche Straßen für die Sanierung Priorität haben und welche wann saniert werden. Günter Stelzer möchte sich hierbei an diese Prioritätenliste halten und die Sanierung anpacken. Am Ende gab es eine Diskussion über die angesprochenen Themen. (fsj)

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