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Was die Männer verpassten

Viel zu lachen hatten über 100 Maskierte beim Haibühler Frauenbundfasching in Ottenzell.

Die Sieger der Maskenprämierung durften sich über Bares freuen. Foto: krp
Die Sieger der Maskenprämierung durften sich über Bares freuen. Foto: krp

Ottenzell.Wehe, wenn sie losgelassen – dann kann das närrische Frauenvolk kaum gebändigt werden.

Beim Haibühler Frauenbund-Fasching am Unsinnigen Donnerstag waren auch diesmal „Männer außen vor“. Drei tolle Einlagen machten die Veranstaltung zu einem närrischen Erlebnis und Fixpunkt der närrischen Tage. Rund 120 faschingsbegeisterte Damen aus nah und fern haben es sich auch heuer nicht nehmen lassen, sich mal so richtig auszutoben, sei es auf der Tanzfläche, beim Mitsingen oder auch in der Bar.

Die Kostüme konnte man durchweg als gelungen bezeichnen, alle haben sich außerordentlich Mühe damit gemacht, sich in ein anderes Wesen zu verwandeln. Auffallend waren die vielen schönen Gruppierungen, die sich in fantasievolle Gewänder geworfen hatten. Pünktlich begrüßte Vorsitzende Maria Reiner in Versform ihre Gäste, darunter auch eine Abordnung des Frauenbundes aus Lohberg, im voll besetzten Saal des Gasthauses Klaus Achatz in Ottenzell. Ein Dankeschön ging an das Wirtsehepaar Klaus und Gerda Achatz für die Überlassung der Bar sowie an alle Spender und Sammler für die Tombola. Nach der Eröffnungsrede wurde das Parkett an die tanzbegeisterten Maschkeras übergeben. Die einzigen Männer, die Zutritt zur Frauenrunde hatten, waren die beiden Musikanten Andy und Alfred. Sie wussten von Anfang an, wie sie den Damen so richtig einheizen konnten. Da blieb oft nur ein kleines Platzerl zum Tanzen übrig, welches auf das ausgiebigste bis zum letzten Fleckerl genutzt wurde.

Die bunte Schar tanzte nicht einfach nur durch die Nacht, sie flog sogar wie ein Flieger und war stark wie ein Tiger. Damit es auch ja nicht langweilig wurde, fuhren die Mädels auf der Tanzfläche zwischendurch mal schnell mit dem Bob oder schlängelten sich als Polonaise durch den Saal. Als erster Programmpunkt betraten vier von Cellulite geplagte Wellness-Damen den Saal. Gerlinde Traurig, Julia Weinfurtner, Diana Kaml und Hilde Wolfmeier widmeten sich dem Frauenproblem. Karin Wellisch und Sandy Schmide führten den begeisterten Besuchern Probleme vor Augen, die die Aufgabe einer Bestellung am McDrive-Schalter haben kann. Die Lachmuskeln aktivierten Frau Hawlitschek (Julia Weinfurtner) und Frau Posposchill (Diana Kaml). Die eine hat viele gesundheitliche Probleme im Alter, zu der ihr zweitere sofort den passenden Facharzt anbieten konnte.

Für einen sicheren Heimweg war ein Fahrdienst organisiert. (krp)

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