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Blaibach

Was tun, wenn’s brennt?

Am Montag rückte die Blaibacher Feuerwehr zu einer Übung beim Kinderhaus „Sonnenschein“ aus.

Johannes Graßl nahm den Kindern die Angst vor einem Atemschutzgeräteträger. Foto: khu
Johannes Graßl nahm den Kindern die Angst vor einem Atemschutzgeräteträger. Foto: khu

Blaibach.Angenommen wurde ein Brand im Kindergarten, eine Person galt als vermisst. Bei Eintreffen der Feuerwehrfrauen und -männer der Blaibacher Wehr hatte das Kindergartenpersonal bereits begonnen, alle Kinder aus dem Gebäude zu evakuieren. Sie versammelten sich im Garten des Kinderhauses. Eine Erzieherin wurde den Einsatzkräften beim Eintreffen als vermisst gemeldet. Diese begannen sogleich, mit zwei Trupps, unter schwerem Atemschutz, mit der Personenrettung, zeitgleich wurden eine Wasserversorgung und ein Löschangriff aufgebaut. Um es für die Kinder realistischer zu gestalten, wurde eine Nebelmaschine eingesetzt, um Rauch aus dem Gebäude zu simulieren. Mit einem Überdrucklüfter wurde das Gebäude „entraucht“. Nach wenigen Minuten war die vermisste Person gefunden und wurde im Freien von den Rettungskräften betreut. Kommandant Thomas Raab, der zugleich als Einsatzleiter fungierte, zeigte sich sehr erfreut über den guten Übungsverlauf, auch die vorangehende Evakuierung der betroffenen Räumlichkeiten durch das Kinderhauspersonal klappte vorbildlich. Nachdem er die Übung für beendet erklärt hatte, erklärte Feuerwehrmann Johannes Graßl den Kindern noch einige Dinge zur Feuerwehr, vor allem sollte den Kindern dadurch die Scheu vor einem Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske und Flaschen auf dem Rücken genommen werden. Die Feuerwehrleute nutzten abschließend die Gelegenheit, auch gleich das Gebäude zu besichtigen, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Bevor die Feuerwehr wieder einrückte, gab es von Kommandant Raab noch Feuerwehrauto-Bausätze für die Kinder. (khu)

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