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Region Cham
Montag, 23. Juli 2018 26° 8

Ortsentwicklung

Was wird aus dem Kreismuseum?

Auch der Landkreis arbeitet an einer Lösung mit.

Das Kreismuseum – auch der Chamer Landrat ist daran interessiert, dass man eine tragfähige Lösung für die Zukunft auf den Weg bringt. Foto: run
Das Kreismuseum – auch der Chamer Landrat ist daran interessiert, dass man eine tragfähige Lösung für die Zukunft auf den Weg bringt. Foto: run

walderbach.Was das Kreismuseum im ehemaligen Klostergebäude, seinerzeit vom Lehrer Ewald Stark initiiert und bereits seit fünf Jahren geschlossen, anbetrifft, so erfolge die statische Sanierung durch den Staat. Darüber informierte Landrat Löffler bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Walderbach. Was die von Gemeinde und Kreis sehnlichst gewünschte Temperierung anbetrifft, so werde durch den Kreis mit allen Kräften versucht, eine Förderung über das sogenannte Programm LandKULTUR zu bekommen. „Ich bin an einer Lösung für das Kreismuseum in Walderbach interessiert“, so der Landrat, der hiefür Applaus erntete. Was die Ausstellungsräume anbetrifft, so würden die Räume des Kindergartens, der voraussichtlich im Juni diesen Jahres in das neu errichtete Gebäude an der Franz-Xaver-Witt-Schule umziehen wird, miteinbezogen. Diese seien ebenerdig, sprich barrierefrei zu erreichen. So werde in Erwägung gezogen, das Museum umzugestalten als saalbegehbares Depot und für Sonderausstellungen. Letztere kämen dann in den Bereich hinein, wo sich aktuell der Kindergarten befindet. Man möchte hier ein zeitgemäßes Modell umsetzen, um auch der Besuchernachfrage Rechnung zu tragen. Ein Modell wäre eher, dass man das Kreismuseum an anderen Orten zum Einsatz brächte, und damit wiederum Ausstellungen von woandersher damit ermöglichen würde. Dies sei das Modell der Zukunft, das tragfähig ist. Und auf dieser Ebene werde man sich auch entwickeln. Großes Interesse und Erklärungsbedarf herrschte bei der Regional- und Wirtschaftsförderung, die laut dem Landrat bisher noch möglich waren, aber endlich sein könnten, zumal eine gute wirtschaftliche Entwicklung vorliegt. Das C-Fördergebiet stelle einen Gürtel von Cham nach Roding dar. Zandt als größter Arbeitgeber, Walderbach und Wald seien im D-Fördergebiet. Nächstes Mal werde es sehr schwieriger.

Laut Bürgermeister Höcherl sind die Gegenstände des Kreismuseums ausgelagert, unter anderem in der Schule in Pösing ausgelagert. Das Kreismuseum gibt es im Übrigen seit über 55 Jahren in Walderbach. Höcherl war damals, wie viele andere, ein Schüler von Museums-Gründer Ewald Stark. Die Schüler hatten die Gegenstände zusammengesammelt und waren mit dem Leiterwagerl durch die Gemeinde gezogen. (run)

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