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Weg mit „Fremdenangst“

Ein Kommentar von Rupert Schlecht

Wolfgang Krottenthalers plakativ in Szene gesetzte „Asyl-Tafel“ polarisiert. Unabhängig davon kristallisiert sich heraus, dass wir uns als Gesellschaft immer mehr mit Flüchtlingen konfrontiert sehen, aber größtenteils nicht wissen, wo und wie wir sie menschenwürdig unterbringen. So richtig haben wir nach wie vor nicht kapiert, was richtig und was falsch ist. Oder Kalkül?

Wer hat Angst vorm fremden Mann? Fragen sind gleich Ängste: Passen Asylbewerber in dörflich strukturierte Ortskerne? Vertragen sich die Fremden mit den Bürgern vor Ort? Liegen sie uns nur auf der Tasche? Was, wenn sie auf unsere Kinder losgehen? Sind Flüchtlinge faul, weil sie nicht arbeiten? Nun, vieles in diesem Kontext ist plumper Unsinn und ein Wust aus Unwahrheiten, aber dennoch in der Debatte existent.

Es ist höchste Eisenbahn unvoreingenommen nachzudenken – und aufzuklären. Bürgersorgen sind ernstzunehmen, aber bitte nicht zu Lasten derer, die unsere Hilfe brauchen. Weihnachten ist dafür sicher ein guter Zeitpunkt.

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