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Musik

Weihnachtssymphonie erklingt in Maria Hilf

Die Chorgemeinschaft Cham lädt am 6. Januar zum Konzert: „Oberndorfer Stille Nacht Messe“ und „Chamer Weihnachtsgesang“.

In der Klosterkirche verschmelzen an Hl. Dreikönig Orchesterspiel und Chorgesang. Foto: Archiv/cia
In der Klosterkirche verschmelzen an Hl. Dreikönig Orchesterspiel und Chorgesang. Foto: Archiv/cia

Cham.Auch heuer verschmelzen am Dreikönigstag in der festlich geschmückten Klosterkirche Orchesterspiel und Chorgesang zu einer wunderbaren „Weihnachtssymphonie“. Die Chorgemeinschaft Cham lädt am Samstag, 6. Januar, um 17 Uhr in „Maria Hilf“ zum inzwischen zur Tradition gewordenen Weihnachtskonzert ein.

Im Konzertmittelpunkt steht die Oberndorfer Stille Nacht Messe, op. 250 von Hans Klier, ein typisches Werk aus dem süddeutsch-österreichischen Raum für Chor und großes Orchester.

Der Komponist Hans Klier (1874-1957) lebte und wirkte in Oberndorf bei Salzburg. Hier ist am Heiligen Abend des Jahres 1818 das Lied „Stille Nacht“ – das bekannteste aller Weihnachtslieder - welches heute in über 300 Sprachen in aller Welt gesungen wird – nach dem Text von Pfarrer Joseph Mohr und und nach der Melodie des Lehrers Franz Xaver Gruber zum ersten Mal gesungen und musiziert worden. Zum Gedenken daran komponierte Klier 1950 dieses Werk, eine Pastoralmesse, in der er Motive alter Weihnachts- und Krippenlieder, darunter eben auch das „Stille Nacht“, verwendet.

Für Chamer ist nicht Weihnachten, wenn nicht – wie auch heuer wieder – der „Chamer Weihnachtsgesang“ erklingt. Das Offertorium ist aus der „Missa Pastoritia“, ein barockverbrämtes und dem Biedermeier auf den Leib geschriebenes Werk von Franz Bühler für Streicher, Holz- und Blechbläser sowie Pauken. Bühler (1760-1823) war ein rühriger, im süddeutschen und österreichischen Raum beliebter „Modekomponist“. Er wirkte in der Donauwörther Benediktinerabtei „Heilig Kreuz“, ging 1794 als Stiftsorganist nach Bozen und wurde 1801 als Domkapellmeister nach Augsburg berufen.

Nicht nur Konzertbesucher, auch die Sänger und Musiker selbst, erfreuen sich immer wieder an dem fröhlich beschwingten Hirtenlied.

Es ist erfreulich, dass es immer wieder möglich ist, Musiker zu finden, die an den Feiertagen freie Zeit opfern und dieses Konzert mit ihren Instrumenten ermöglichen. Seit vielen Jahren begleitet die Chorgemeinschaft Cham ein Orchester, dessen Mitglieder aus Cham und dem Umland stammen.

Pastoralmesse und Hirtenmusik gehören fest zum Programm der Mitternachtsmesse an Heiligabend. Das Erlebnis einer solch musikalisch gestalteten traditionellen Christmette ist in den Herzen vieler lebendig geblieben. Und so möchte die Chorgemeinschaft Cham zum Abschluss des Weihnachtsfestes kirchenmusikalische Bräuche und Traditionen weitertragen.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Tickets zum Preis von 12 Euro (Kinder bis 12 Jahren sind frei) sind erhältlich online unter www.okticket.de oder zuzüglich Bearbeitungsgebühr bei allen OK-Ticket-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

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