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Bildung

Welche Schule für mein Kind?

Eltern wurden über die weiterführenden Schularten informiert. Gespräch mit dem Klassenlehrer kann bei der Entscheidung helfen.
Von Helga Brandl

Rektor Christian Hofmaier, Petra Schulenberg und Andreas Hoffmann (Realschule Furth im Wald), Ulrich Effenhauser (Gymnasium Bad Kötzting) und Beratungslehrkraft Evi Sperl (von links) gaben Informationen zum Übertritt an weiterführende Schulen.  Foto: Helga Brandl
Rektor Christian Hofmaier, Petra Schulenberg und Andreas Hoffmann (Realschule Furth im Wald), Ulrich Effenhauser (Gymnasium Bad Kötzting) und Beratungslehrkraft Evi Sperl (von links) gaben Informationen zum Übertritt an weiterführende Schulen. Foto: Helga Brandl

Neukirchen b Hl Blut.Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen, die unsere Kultur und unser Land auszeichnet. Das bayerische Schulsystem versucht, diesen Bildungsansprüchen auf vielfältige Weise gerecht zu werden. Um den Eltern umfassende Hinweise anzubieten, standen bei einer gemeinsamen Infoveranstaltung der Grundschulen Eschlkam und Neukirchen b. Hl. Blut für die 4. Jahrgangsstufe zum Übertritt an weiterführende Schulen versierte Referenten zur Verfügung.

Neukirchens Rektor Christian Hofmaier konnte neben den vielen interessierten Eltern die für Neukirchen b. Hl. Blut zuständige qualifizierte Beratungslehrerin Evi Sperl, die qualifizierte Beratungslehrkraft der Staatlichen Realschule Furth im Wald, Petra Schulenberg, und deren Chef, Schulleiter Andreas Hoffmann, sowie Ulrich Effenhauser vom Benedikt-Stattler Gymnasium Bad Kötzting willkommen heißen. Zudem begrüßte er die Rektorin der Grundschule Eschlkam sowie Lehrkräfte der beiden Grundschulen und stellte die Leiterin der Jugendsozialarbeit an Schulen in Neukirchen, Ramona Engl, vor.

Laut Realschulrektor Andreas Hoffmann förderte die Realschule individuelle Neigungen/Begabungen, berücksichtigt berufliche Ziele durch verschiedene Wahlpflichtfächergruppen und versteht sich als Lebensraum für den heranwachsenden Menschen.

Viele Wege stehen offen

Petra Schulenberg erklärte, dass der Realschulabschluss viele Wege eröffne: eine betriebliche Ausbildung im naturwissenschaftlichen, technischen, kaufmännischen oder sozialen Bereich; eine duale Ausbildung; eine Ausbildung an einer Berufsfachschule; den Besuch einer weiterführenden Schule: FOS, BOS (nach abgeschlossener Ausbildung), Gymnasium mit der Möglichkeit der Fachhochschulreife, fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife (Abitur) zu erreichen. Auch besteht neben zahlreichen Wahlfächern das Angebot der offenen Ganztagsschule.

Rektor Hofmaier bezeichnete die Mittelschule als „Schule der Praktiker“. Er verwies auf den intensiven Praxisbezug, das Klassenlehrerprinzip, die goldene Zukunft des Handwerks auf dem Arbeitsmarkt sowie die finanzielle Absicherung, sobald die jungen Leute ins Berufsleben starten können. Die Mittelschule sei der direkte Weg dorthin, immer begleitet durch vielfältige Verknüpfungen zur Berufswelt während der gesamten Schulzeit (Betriebspraktika, Praxis für Mittelschulen, Berufsorientierung oder auch Projektprüfung). Trotzdem bieten sich vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten über den erfolgreichen Quali, den Quabi oder die M10. Der Schulleiter merkte für seine Mittelschule an, dass in den letzten Jahren alle Schüler einen Abschluss erreicht, die M10 oder in eine berufliche Schule gefunden hätten. Damit sei die Mittelschule eine echte Alternative zu den anderen Bildungswegen, zumal die örtlichen Betriebe weiter intensiv gerade auch Absolventen dieser Schulart nachfragen.

Vertiefte Allgemeinbildung

Oberstudienrat Ulrich Effenhauser erläuterte, was gymnasiale Bildung ausmacht. Im neuen G9 erhält der Schüler eine vertiefte Allgemeinbildung in allen Bereichen und nach erfolgreichem Abitur die Allgemeine Hochschulreife. Am BSG werden in sprachlichen, naturwissenschaftlich-technologischen und sozialwissenschaftlichen Zweigen drei Ausbildungsrichtungen angeboten. In der Unter- (5 bis 7), Mittel- (8 bis 10) und Oberstufe (11 bis 13) werden die jungen Leute auf die Welt von morgen vorbereitet. Dabei werden ihnen beispielsweise Sozialkompetenz, wissenschaftliches Arbeiten, Auslandserfahrungen, projektorientiertes Arbeiten, berufliche Orientierung, digitale und politische Bildung vermittelt.

Welche Schulart?

  • Notendurchschnitt

    : Zeigt das Übertrittszeugnis einen Notendurchschnitt bis 2,33 oder besser in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht, ist ein Besuch von Gymnasium, Real- oder Mittelschule möglich. Bis 2,66 wird die Eignung für Real- oder Mittelschule ausgesprochen, ab 3,0 für die Mittelschule. (kbr)

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