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Freitag, 22. Juni 2018 16° 6

Politik

Wenn Humor auf Politik trifft

Freie Wähler heben in Waldmünchen ihre Erfolge hervor. Für die Kommunalwahlen 2019 ist ihr Ziel ein Zuwachs an Stimmen.

  • Franz Bauer (stehend) präsentierte Auszüge aus seinem Programm „Der Oberpfälzer, der Zuagreiste, der Doblimne und der Zruckkemane!“. Fotos: wch
  • Hans Schmidt, Reservisten-Landesvorsitzender, berichtete auch über sein Treffen mit Hubert Aiwanger.
  • Vorsitzender Wolfgang Kürzinger: „Heute, am Aschermittwoch, steht das Humoristische im Vordergrund“.

Waldmünchen.„Heute, am Aschermittwoch, steht das Humoristische im Vordergrund“, so Wolfgang Kürzinger, der Vorsitzende der Freien Wähler. Zudem stellte er fest: „Trotzdem wollen wir einige Dinge aus dem Stadtrat berichten.“ 2018 sind Landtags- und Bezirkstagswahlen, dazu werden die Freien Wähler im März ihre Kandidaten nominieren. Kürzinger bat die Anwesenden, die Kandidaten vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Der Bekanntheitsgrad von MdL Dr. Karl Vetter sei nicht zu überbieten, so Kürzinger. Die Opposition im Landtag sei wichtig, sie könne einiges erreichen.

Nicht antreten, um zu verlieren

Beim politischen Aschermittwoch im Kupferdachl hatte er zuvor alle Freunde und Gönner, die Stadträte der Freien Wähler, den Fraktionsvorsitzenden und Träger der Bürgermedaille, Walter Urban mit Frau, die Stadträte Dieter Müller, Alfons Gruber mit Frau und Siegfried Wagner jun. mit Frau, den Träger der Bürgermedaille, Wieland Oberhofer, den ehemaligen Kreisrat Georg Lukas und eine Abordnung der Freien Wähler aus Rötz willkommen geheißen. Der Vorsitzende wurde politisch: „Unter anderem wurden durch die Freien Wähler die Studiengebühren abgeschafft, das G8/G9 wurde auf den Weg gebracht, und einiges mehr wurde bewegt.“ Kürzinger erinnerte weiter an die Informationsveranstaltung zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge mit Max Schmaderer am 26. Februar in der Waldmünchner Stub’n. „Die Unterschriftenaktion der FW wurde bayernweit von den Bürgern sehr gut angenommen“, so der Redner. „2019 müssen wir für die Kommunalwahlen 2020 aktiv werden. Unser Ziel ist es, mehr Stimmen als bei der letzten Kommunalwahl zu bekommen. Wir werden nicht antreten, um zu verlieren.“ Mit diesen Worten beendete Wolfgang Kürzinger seine Rede und übergab das Wort an Walter Urban, der die Anwesenden über die aktuellen Themen im Stadtrat informierte. Die Stadtratsarbeit werde vielfach bestimmt durch die Breitbandversorgung, hier seien „wir“ durch die Bundesförderung im Landkreis eine Pilotregion. Urban: „Im AquaFit wurde eine Außensauna mit Rundhaus in Rundstammbauweise errichtet. Im Straßenunterhalt konnten die Dr.-Matthias-Lechner-Straße, die Kollerstraße, „Zum Himmelberg“ und der Perlseedamm hergerichtet werden. „Der Start der Realschule mit drei Eingangsklassen im September 2016 ist eine zukunftssichere Bereicherung der gesamten Region. Trotz alledem dürfen wir die Leerstände in der Innenstadt nicht vergessen“, so der Redner. Zur Innenstadt gehöre auch das Rathaus, es werde energetisch saniert und mit Fernwärme versorgt. Die Aktion „Heimatloft“ biete in verschiedenen Bereichen Anreize für bauliche Maßnahmen innerhalb des Kerngebietes der Stadt durch beratende Begleitung. Federführend seien hier Peter Haimerl und Johannes Haslsteiner, die mithelfen sollen. Waldmünchen noch attraktiver und liebenswerter zu gestalten. Auch das Mehrgenerationenhaus leiste vorbildliche Arbeit, berichtete Urban. Erfreulich sei auch der Erhalt der beiden Rettungswachen in Rötz und Waldmünchen. Urban erwähnte noch, was der Bürgerprotest gegen die Bahnhaltestelle in Grub erwirkt hat. Zum Schluss wünschte er allen Anwesenden „Frieden und Zufriedenheit“. Wolfgang Kürzinger bedankte sich bei Walter Urban für den Bericht über die Arbeit im Stadtrat und übergab das Wort an Hans Schmidt. Er ist der Landesvorsitzende der Reservisten in Bayern. „Auf diesen Weg kam ich ins Finanzministerium. Dort traf ich Herrn Füracker und sprach ihn auf das Finanzamt in Waldmünchen an. Dieser bestätigte, dass die Erweiterung und der Neubau mit Steg zum Altbau 2018 begonnen und bis 2020 fertiggestellt werde. Die Situation, dass es eine Bearbeitungsstelle von Erlangen wird, bleibe.

Humor von und mit Franz Bauer

Auch Hubert Aiwanger habe er getroffen. „Dieser bestätigte mir den Termin 13. Juni im Gaubaldhaus in Waldmünchen“, sagte Schmidt. Wolfgang Kürzinger bedankte sich bei Schmidt dafür, dass er den Abend mit Hubert Aiwanger organisiert hat. Man ging zum humoristischen Teil mit Franz Bauer über. Franz Bauer gestaltete den Abend humorvoll mit einigen Auszügen aus seinem aktuellen Programm „Der Oberpfälzer, der Zuagreiste, der Doblimne und der Zruckkemane!“. (wch)

Stadtrat Walter Urban gab Einblick in die aktuellen Themen im Stadtrat.

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