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Kommentar

Wichtige Aufgabe der Schulen

Ein Kommentar von Bastian Schreiner

In der Theorie ist der Umweltschutz eine prima Sache. Geht es aber darum, konkret etwas zu ändern, sind die guten Vorsätze schnell wieder verflogen – bei der „Jugend von heute“ noch eher als bei den Älteren. Auch eine aktuelle Studie des Umweltministeriums belegt, dass 80 Prozent der Jugendlichen besorgt sind, dass ihre Kinder und Enkel einmal in einer weniger intakten Umwelt aufwachsen müssen. Viele wollen trotzdem nicht auf Plastiktüten verzichten oder mehr Geld für Öko-Produkte ausgeben.

Dass Umweltschutz funktionieren kann, zeigen die Schüler der Rodinger Realschule. Alte Handys sammeln, Müll trennen oder Energie sparen: Die Jugendlichen setzen ihre Ideen in die Tat um und sind mit Begeisterung dabei. Die Bewerbung für die Umweltschule ist deshalb ein logischer Schritt. Wichtig ist dabei nicht, noch kurz die Welt zu retten – um es mit Tim Bendzkos Hit zu sagen –, sondern, dass das Thema „nachhaltig“ in den Köpfen bleibt. Die Schule ist der Ort, an dem das am besten gelingen sollte. Um noch mehr Menschen für den aktiven Umweltschutz aufzurütteln, kann ja vielleicht noch diese Zeile von Bendzko beitragen: „Ich muss jetzt los, sonst gibt’s die große Katastrophe.“

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