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Prävention

Wie man sich länger gesund hält

Senioren informieren sich beim ersten Gesundheitstag.

Die Senioren nutzen die Chance, sich im Pfarrheim in Roding bei Vorträgen und Einzelgesprächen zu informieren. Foto: Werner
Die Senioren nutzen die Chance, sich im Pfarrheim in Roding bei Vorträgen und Einzelgesprächen zu informieren. Foto: Werner

Roding.Am Sonntag fand im Pfarrheim der erste Seniorengesundheitstag statt. Organisiert wurde dieser von der Gesundheitsregion Plus zusammen mit den Gesundheitsbotschaftern. Federführend in Roding war die Gesundheitsbotschafterin Bettina Werner zuständig. Sie begrüßte MdL Dr. Karl Vetter, 2. Bürgermeister Alfred Reger, Peter Fleckenstein, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion Plus, Dr. Rehwald von den Sana-Kliniken sowie die Seniorenbeauftragte der Stadt Roding Edeltraud Ernst.

MdL Vetter freute sich über den Besuch der Senioren, die den Weg ins Pfarrheim gefunden hatten – trotz herrlichen Wetters. „Heute greifen wir ein sehr wichtiges Thema auf“, betonte Vetter. Die Bayerische Staatsregierung habe einen Präventionsplan herausgegeben, bei dem die Senioren einen Schwerpunkt darstellen. Rund 350 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich für die Gesundheit ausgegeben. Dabei entfallen aber 99 Prozent auf die „Reparatur“ und nur ein Prozent für die Prävention. „Da müssen die Ärzte ran“,so Vetter. Wie er weiter sagte, habe ein 65-jähriger Mann noch durchschnittlich 20 Jahre Lebenserwartung vor sich, „denn wir Leben Gott sei Dank in einer Gesellschaft, die sehr alt wird“. So sei es wichtig, schon frühzeitig viel für die Gesundheit zu tun – frei nach dem Motto „Mein Freiraum, meine Gesundheit in jedem Alter.“ Untrennbar zusammen gehören dabei der Geist und der Körper. Deshalb regte Vetter an, sich durch Spiele und Kurse auch geistig fit zu halten.

Zweiter Bürgermeister Alfred Reger dankte den Organisatoren, dass dieser Nachmittag zustande gekommen ist. Denn es sei wichtig sich zu informieren, um auch geistig fit zu bleiben.

Danach schloss sich ein medizinischer Vortrag von Dr. Christian Rehwald über das Thema Behandlungsoptionen bei Gelenkerkrankungen am Beispiel von Knie und Hüfte an, ehe die Senioren die Möglichkeit hatten, sich bei den Workshops aus erster Hand zu informieren. (rtn)

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