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Miltach

Wiesen sind wichtiger Lebensraum

Imkerei bedeutet Naturschutz.

Josef Ettl (rechts) sprach zum Thema Blumenwiesen.  Foto: Vogl
Josef Ettl (rechts) sprach zum Thema Blumenwiesen. Foto: Vogl

Miltach.Unter diesem Gesichtspunkt referierte Agraringenieur Josef Ettl bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins über Blumenwiesen.

Zur Einsaat bietet der Markt derzeit eine enorme Vielfalt an Blumenmischungen an. Die Vielfalt der Mischungen fördert das Vorkommen von Insekten, Bienen, Schmetterlingen und Käfer. Wie der Agraringenieur aus Allmannsdorf erklärte, haben Erhebungen der letzten Jahre deutlich gezeigt, dass sich der Artenschwund sowohl bei den Pflanzen wie bei verschiedenen Tieren fortsetzt: „Ein Hauptgrund ist, dass der dafür erforderliche und geeignete Lebensraum immer mehr verloren geht.“ Gegen diese Entwicklung könne jeder angehen, der im Besitz von Flächen ist. Aus einem Stück Rasen eine Blumenwiese zu machen, sei aber nicht immer ganz so einfach. Die Rasengräser wie das Weidelgras oder die Rispe sind in der Regel deutlich konkurrenzstärker als die eingesäten Wiesenblumen. Deshalb müsse vor der Einsaat der Grasbestand reduziert werden. Dies könne mit einer Fräse oder einem mehrmals über Kreuz eingesetzten Vertikutiergerät erfolgen.

Die Einsaat einer Blumenmischung könne dann bevorzugt im zeitigen Frühjahr oder im Herbst geschehen. Dabei sei zu beachten, dass die Blumensamen sehr flach auf maximal ein bis zwei Zentimeter Bodentiefe abgelegt werden, da die Blumen meistens Lichtkeimer sind. (kvg)

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