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Kirche

Wilting feiert Leonhardi

Mit dem Leonhardi-Ritt und dem Pfarrfest wurde traditionell das Patrozinium in Wilting gefeiert. 43 Rosserer beteiligten sich.
von Tatjana Robl

  • Die Reiter zogen betend von Loifling nach Wilting, wo sie den Segen von Pfarrer Georg Praun erhielten. Foto: Robl
  • Pfarrer Georg Praun (links) und Martin Pöschl vom Pfarrgemeinderat dankten Cilli Schiegl für ihren Dienst in der Schlosskapelle. Foto: Robl

Wilting.Pfarrer Georg Praun zelebrierte den feierlichen Patroziniumsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Leonhard in Wilting. Der Chor um Reinhard Hößl sorgte für die musikalische Gestaltung. „Glaube, Hoffnung, Liebe – das sind die Grundprinzipien des Christentums“, sagte Praun in seiner Predigt, in der es um das Leben nach dem Tod ging. Nach dem Gottesdienst trafen die Reiter des Leonhardi-Ritts ein, die betend von Loifling nach Wilting gezogen waren. Auf der Wiese schräg gegenüber vom Senioren- Wohn- und Pflegeheim stellten sie sich mit ihren Pferden auf, damit auch dessen Bewohner zusehen konnten.

Praun hieß die 43 Rosserer herzlich willkommen und bat um Schutz für die Tiere; er besprengte die Pferde mit Weihwasser, und Kaplan Stefan Luyima übergab ihnen Brote. Judith Himmelstoß wurde für ihre zehnjährige Teilnahme geehrt. Anschließend wurde im Pfarrsaal das traditionelle Pfarrfest gefeiert, für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei Kiesl; der Frauenbund Wilting verwöhnte die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Torten. Der Pfarrsaal war voll besetzt.

Pfarrer Georg Praun nützte die Gelegenheit und dankte Cilli Schiegl für ihren Dienst in der Schlosskapelle in Loifling. „Sie ist seit 25 Jahren mit der Kapelle verwachsen“ sagte Praun. Schiegl berichtete, dass sie selbst dort getauft worden war und dort auch geheiratet hat. Nicht zuletzt deswegen liege diese Kapelle ihr sehr am Herzen. Praun hatte drei Geschenke für Schiegl vorbereitet: ein Buch über frühere Zeiten, ein Seidentuch mit kirchlichen Motiven und einen großen Block Seife: „Der steht dafür, dass sie die Kirche immer picobello sauber hält“ erklärte er. Pfarrgemeinderatssprecher Martin Pöschl hatte noch einen Strauß Blumen für Schiegl zur Hand.

Praun dankte dem Frauenbund, der Feuerwehr und dem Team des Pfarrgemeinderats für ihr Engagement beim Pfarrfest.

Ein Kinderbasar war im Hinterzimmer aufgebaut. Holzpuzzle und eine Schatzsuche standen für die kleinen Besucher bereit, die mit Freude ausprobierten und viele Schätze mit nach Hause nehmen konnten. Der Schützenverein Edelweiß Radling bot für Interessierte Bogenschießen an. Für die musikalische Gestaltung sorgte Alleinunterhalter Rudi.

Pfarrer Praun forderte Kaplan Stefan Luyima und den ehemaligen Diakon Werner Szörenyi zu einer Runde mit dem neuen Känguru-Spiel heraus. Dabei musste das Trio Softbälle in die Beuteltasche eines großen Holz-Kängurus werfen. Luyima und Praun versenkten jeweils zwei Bälle, Szörenyi gewann mit drei Treffern.

Der Leonhardiritt

  • Heiliger:

    Leonhard war Abt von Noblac bei Limoges um das Jahr 500. In Bayern und Südböhmen zählt er teils – regional unterschiedlich – zu den 14 Nothelfern.

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