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Gleissenberg

Wolfgang Daschner und seine Ziele

Am Samstag fand im Gasthaus „Zum Italiener“ in Gleißenberg die zweite Info-Veranstaltung der Freien Wähler Bayerisches Meran statt.
Michael Riederer

Bürgermeisterkandidat Wolfgang Daschner  Foto: Monika Kammermeier
Bürgermeisterkandidat Wolfgang Daschner Foto: Monika Kammermeier

Gleissenberg.Listensprecher Franz Simon erklärte, dass die Gruppierung eine konstruktive Zusammenarbeit anbiete. Man sei froh, dass mit Wolfgang Daschner ein fähiger Bürgermeisterkandidat gestellt werden könne. Die Gruppierung verzeichne einen Aufnahmeboom an neuen Mitgliedern. Man würdige die Arbeit des jetzigen Gremiums und Bürgermeisters Josef Christl.

Dann stellten sich die Kandidaten für den Gemeinderat vor. Verwiesen wurde immer wieder auf die Homepage www.gleissenberg-ried.de mit allen Wahlflyern und Kandidaten. Keiner der Kandidaten übte Kritik, unisono wurde zu konstruktiver Zusammenarbeit aufgerufen. Der stellvertretende Listensprecher Martin Plötz übernahm den Part der Wahlaufklärung und verwies auf die Hohenbogenliste für den Kreistag. Eine eigene Veranstaltung findet am 9. März in Gleißenberg statt.

Bürgermeisterkandidat Wolfgang Daschner sagte: „24 Jahre Gemeinderat davon 18 Jahre zweiter Bürgermeister sind eine lange Zeit, die einerseits dazu bewegen könnte, zu sagen, es wäre genug, aber andererseits eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft sind, Verantwortung zu übernehmen. Und ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, das zu tun.“ Zunächst wolle er für ein Bürgerbüro Räumlichkeiten im Rathaus schaffen. Kommunalpolitik erfolge immer von der Basis aus. Ziel müsse sein, das Bürgerengagement in Vereinen, Selbsthilfegruppen und Patenschaften zu fördern. „Bürger gestalten ihre Heimat“, das wolle man sich auf die Fahnen schreiben und alle auf die Reise mitnehmen – Alt und Jung.

Kinderhaus-Neubau sei wichtig, müsse aber bedarfsgerecht und finanzierbar sein. Insgesamt müsse man wohl ein neues Nutzungskonzept für das Rathaus entwickeln, was auch Chancen bieten könne.

Für das Feuerwehrhaus seien bislang weder die Standortfrage noch die Finanzierung und Planung geklärt. Ein Baugebiet sei wünschenswert, so Daschner, jedoch sei dies alles nicht so einfach, weil die jetzige Zinslage sowie steuerliche Komponenten und fehlende Tauschgrundstücke das erschwerten. Man müsse sich mit der Dorfinnenentwicklung befassen. Weitere Themen Daschners: Dorfladen, Verbesserungen für den Bauhof, Senioren-Betreuung und Jugendtreff. Gemeindliche Infrastruktur müsse belebt, gepflegt und teils auch neu gestaltet werden. Dazu zählten neben Straßen, Wegen und Plätzen auch Geh- und Radwege sowie Freizeiteinrichtungen. (fmi)

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