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Lokalpolitik

WUL sieht sich gut gerüstet

Die Wählergemeinschaft Waldmünchner Umland hat 20 Stadtrats-Kandidaten nominiert. Sie unterstützen Markus Ackermann.
Arnold Fleischmann

Die Stadtratskandidaten der Wählergemeinschaft Waldmünchner Umland mit Bürgermeister Markus Ackermann (stehend 6. v. re.) Foto: Arnold Fleischmann
Die Stadtratskandidaten der Wählergemeinschaft Waldmünchner Umland mit Bürgermeister Markus Ackermann (stehend 6. v. re.) Foto: Arnold Fleischmann

Geigant.Mitte März steht die Kommunalwahl an. Bis zum Wahltag am 15. März 2020 ist für die Parteien noch einiges zu tun. Die Wählergemeinschaft Waldmünchner Umland (WUL) war in dieser Hinsicht bereits sehr aktiv. Am Donnerstag wurde im Gasthaus „Altes Haus“ die Kandidatenliste für die Stadtratswahl aufgestellt.

WUL-Vorsitzender Josef Brückl eröffnete die Versammlung und gab die Devise „Junge Leute an die Front“ aus. Stadtrat Josef Brückl wurde zum Wahlleiter für die anstehende Kandidatennominierung bestimmt. Als seine Stellvertreter fungierten die Stadträte Egon Mühlbauer und Johann Ederer.

Einstimmmiges Ja zur Liste

Alle 20 Kandidaten auf der Liste, darunter zwei Frauen, Vertreter aus allen Ortsteilen, aus verschiedenen Berufen und Altersgruppen, stellten sich persönlich vor. Im Anschluss daran stimmten alle wahlberechtigten Teilnehmer über die zur Nominierung vorgeschlagenen Kandidaten der WUL im Block ab. Alle Wahlberechtigten stimmen mit Ja.

Im Anschluss an den Wahlgang ergriff Listenführer Alexander Schneider das Wort. Dieser war sich absolut sicher, dass die Wählergemeinschaft Waldmünchner Umland (WUL) mit ihren Bewerbern gut für nächste Wahlperiode gerüstet sei. Einstimmig sprach sich die Versammlung dafür aus, den amtierenden CSU-Bürgermeister Markus Ackermann bei seiner erneuten Kandidatur zu unterstützen. Ackermann zeigte sich sehr erfreut über das einstimmige Votum der Versammlung und berichtete von seinem Werdegang, über den Haushalt der Stadt Waldmünchen und über dringend anstehende Aufgaben wie etwa die Ausbesserung der maroden Wasser- und Abwasserleitungen und den Breitbandausbau. Seit 17. Oktober 2010 sei er Bürgermeister des „schönen Waldmünchens“, sagte Ackermann. Seitdem habe sich bei den Stadtfinanzen einiges getan. So seien bisher circa 45 Millionen Euro im Gemeindebereich investiert worden. Dabei habe sich der Schuldenstand von 8,1 auf 2,65 Millionen Euro reduziert. Dennoch dürfe man sich auf dem Erreichten nicht ausruhen, betonte Markus Ackermann. So müsse das Flächenmanagement intensiviert werden, um im Bedarfsfall Tauschgrundstücke in der Hinterhand zu haben.

Im Team für Waldmünchen

Beim Städtebau sei die „Konzeption Mitte“ die zentrale Aufgabe, in punkto Tourismus möchte Ackermann den Erlebnisraum Perlsee mit Strandbad und die Minigolfanlage aufwerten. Den Damm könne man für Veranstaltungen nutzen. Für den Stadtpark stellt er sich die Installation eines Bewegungsparks vor. Auch auf die Thematik Ökologie, Bildung und Infrastruktur ging das Stadtoberhaupt explizit ein. Bei allem sei ihm ganz wichtig, dass mit ihm als Teamplayer im Sinne der Gemeinschaft gearbeitet werde.

Deshalb sei eine gute Vertretung im Stadtrat unerlässlich, motivierte der Bürgermeister die Kandidaten. Ackermann war sich sicher: „Wir haben eine gute Liste mit 20 Kandidaten, bei denen Alter, Geschlecht, Fähigkeiten und die Ortsteile gut vertreten sind.“ (wfl)

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