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Sträucherröhren

Wunderbare Botschaft in Untertraubenbach

Am Feiertag kamen viele Gläubige zum Festgottesdienst. Prälat Bernhard Piendl hielt die Festpredigt.
von Thomas Mühlbauer

  • Viele Gläubige waren auch diesmal zum Festgottesdienst in die Sträucherröhrenkapelle gekommen. Foto: Thomas Mühlbauer
  • Prälat Bernhard Piendl hielt die Festpredigt. Foto: Thomas Mühlbauer

Untertraubenbach.Viele Gläubige waren am Feiertag Mariä Himmelfahrt zur Sträucherröhrenkapelle gekommen, um hier zusammen mit den Geistlichen den Festgottesdienst zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde die Messe dabei von der Bläsergruppe Köppl. Gemeinsam zogen die Ministranten mit Pfarrer Kazimierz Pajor, Kaplan Matthias Meckel, Pater Sijo und dem Festprediger Prälat Bernhard Piendl ein. Zu Beginn freute sich Pfarrer Pajor über die Menge an Gläubigen, die den Weg in die Waldlichtung fanden. „Heute ist die Vereinigung vom Himmel und der Schöpfung, Maria wurde in den Himmel aufgenommen“, so Pajor. Weiter hieß der Geistliche Prälat Bernhard Piendl willkommen, der auch die Festpredigt hielt.

Piendl selbst geboren in Loibling bei Roding, war auch bereits Kaplan in Sankt Jakob, wie er sagte. Nach dem Evangelium folgte die Predigt des Landescaritasdirektors. „Wir haben zuletzt immer wieder den Blick nach oben gerichtet und uns auch gefragt, gibt es genügend Regen, dass die Ernte nicht kaputtgeht.“

Sternschnuppen am Himmel

Doch wer den Blick nach oben richtete, konnte zuletzt auch ein Naturphänomen verfolgen, denn es waren immer wieder Sternschnuppen zu sehen. Hier zog Piendl den Vergleich mit der Lesung, in der es in einer Textpassage hieß - ein großes Zeichen am Himmel ist erschienen. „Maria wurde an diesem Tage in den Himmel aufgenommen, auch unser Leben geht auf dieses Ziel zu. Wir alle sind das pilgernde Volk Gottes“, so Piendl. Maria ist dabei der Bevölkerung als Erste vorausgegangen, wo Christus ihr entgegengegangen ist und sie aufnahm. „Das ist die Wurzel unseres Glaubens“, so der Landescaritasdirektor. Die Menschheit ist aktuell sehr fokussiert und lebt nach dem Grundgedanken: Ich glaube nur das, was ich sehe. Aber unser Leben hat eine viel größere Bedeutung, Maria ist den Menschen dabei ein sehr guter Lehrmeister, dass es im Leben eine Erfüllung gibt.

2019 im Zeichen Europas

Weiter griff Prälat Bernhard Piendl den Grundgedanken von Europa auf, denn das Jahr 2019 steht im Zeichen Europas. „Die Einheit ist gefährdet und der Zusammenhalt bedroht, die Sprache in der Auseinandersetzung wird härter“, so der Geistliche. So stellte er an diesem Festtag die Frage in den Raum: Kann uns Maria die geistigen Wurzeln unseres Kontinentes neu zu verstehen geben? An der Stätte der Gnade stehe die Gottesmutter aber uns zur Seite. Traditionell werden am Feiertag Mariä Himmelfahrt zum Ende des Gottesdienstes auch die mitgebrachten Kräuter, die die Kraft der Natur zum Ausdruck bringen, gesegnet. Diese wurden vor der Messe durch den Frauenbund Untertraubenbach zum Verkauf angeboten. Am Nachmittag fand noch eine Dankandacht statt.

Brauchtum

  • Geistliche:

    Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer Kazimierz Pajor, Kaplan Matthias Meckel, Pater Sijo und Festprediger Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl.

  • Schmankerl:

    Die Feuerwehr Untertraubenbach sorgte zum einen für die Parkplatzeinweisung, zum anderen zeigte man sich auch nach dem Gottesdienst für das leibliche Wohl der Gottesdienstebesucher verantwortlich.

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