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Wunschberuf leichter finden

Die Lehrstellenbörse auf der Chamlandschau zog wieder viele Schulen und deren Schüler mit Lehrern am Montag an.
Von Claudia Peinelt

  • Zukünftige Auszubildende informierten sich bei verschiedenen Firmen über die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten und durften auch gleich so manche Produkte testen. Foto: Peinelt
  • Ins Gespräch zu kommen war wichtig. Foto: Claudia Peinelt

Cham.Teresa, Barbara und Julian lernen im zweiten Jahr Werkzeugmechaniker bei Stangl und Co. Theresa hatte vorher eine Lehre zur Bürokauffrau begonnen und dann aber festgestellt, dass das nicht so ihr Ding ist. „Ich wollte etwas machen, wo ich etwas in Händen halten konnte“, erzählt sie und ist jetzt voll zufrieden in ihrem Lehrberuf. Ob das nicht für ein Mädchen ein zu schwerer Beruf ist, wollten wir wissen. „Nein, sollte wirklich mal etwas schwer sein, dann sind die Kollegen um einen herum gleich zur Stelle und helfen“, erzählt sie und lächelt dabei. Es scheint, als hätte sie ihren Traumberuf gefunden.

Der Montag auf der Chamlandschau gehört schon seit über zehn Jahren den Schülern. „Die Lehrstellenbörse bietet sich hier hervorragend an und wird von den umliegenden Schulen auch jedes Jahr sehr gut angenommen“, erzählt Walter Hamperl vom Landratsamt. Auch in diesem Jahr sind wieder an die zehn Mittel- und Realschulen auf das Chamlandschaugelände gekommen und die meisten Schüler holen Informationen von den ausstellenden Firmen ein.

Da ist zum Beispiel Jonas, der in die achte Klasse der Mittelschule Roding geht. Er möchte technischer Produktdesigner werden und holt sich gerade Infos von der F.EE-Unternehmsgruppe aus Neunburg vorm Wald. Er erfährt, warum es sich lohnt, in dieser Firma anzufangen und erhält sogar auch noch Bewerbungstipps. Am Ende drückt ihm der freundliche Berater noch eine Broschüre über Ausbildung, Studium und Karriere in der Firma in die Hand.

Einige der Schüler sind dann doch noch etwas schüchtern und hoffen darauf, nicht angesprochen zu werden. Klaus steht gerade vor dem Stand der Firma Müller Präzision. Er möchte Mechatroniker werden und hat nach seinen Bewerbungen bereits zwei Zusagen in der Tasche, entschieden hat er sich jedoch noch nicht. Da kommt es jetzt auf verschiedene Faktoren in den beiden Firmen an – die mit den meisten Vorteilen wird Klaus als neuen Azubi im nächsten Jahr bekommen. Auch die Firma Lorenz aus Neunburg vorm Wald ist mit einem Stand und ihren Chips auf der Lehrstellenbörse vertreten. Auf ihrer Broschüre steht der Werbeslogan: „Die Welt der Snacks und du“. Die meisten der Schüler an diesem Montag haben es neben den Informationen auch auf die kleinen „Zugaben“ abgesehen. So ein Tüterl Chips ist nicht zu verachten.

Für Dominik ist es jedoch in erster Linie wichtig, von den Firmen zu erfahren, welche Chancen er in den verschiedenen Betrieben hat und welche zukunftsorientieren Berufe dort ausgebildet werden. Interessant ist dann natürlich auch noch, welche Stationen man während der Ausbildung im Betrieb durchlaufen kann und ob man nach der Ausbildungszeit vom Betrieb übernommen wird. „Ich möchte auch wissen, ob ich mich anschließend dort weiterbilden kann und natürlich wie der Verdienst aussieht“.

Lehrstellenbörse

  • Interessenten:

    Besonders die Mittel-und Realschüler nutzen diese Chance, und holen sich bei den ausstellenden Firmen Information über Ausbildung, Vergütung und eventuelle Weiterbildung.

  • Anbieter:

    Mehr als zehn Firmen stellen ihre Ausbildungsberufe vor.

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