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Aktion

Zauberhaftes um den Ludwigsturm

Unzählige Besucher machten sich am Samstag auf den Weg auf den „Berg“, wo die Festspieler zum Weihnachtsmarkt luden.
Von Rainer N. Heinrich

Ganz in Blau erstrahlte der Ludwigsturm zum zauberhaften Weihnachtsmarkt auf dem Ludwigsberg.  Fotos: Rainer N. Heinrich
Ganz in Blau erstrahlte der Ludwigsturm zum zauberhaften Weihnachtsmarkt auf dem Ludwigsberg. Fotos: Rainer N. Heinrich

Bad Kötzting.Altbewährtes unter neuem Namen! Aus „Winterzauber af’m Ludwigsberg“ wurde dieses Jahr der „Ludwigsbergzauber". Aber sonst blieb alles wie bisher. Die besondere Atmosphäre ließ den Kurzzeit-Weihnachtsmarkt wieder zu einem Besuchermagneten werden. Die Straßen am Ludwigsberg waren aus Sicherheitsgründen gesperrt. So unternahmen viele Gäste den kleinen Spaziergang von Bad Kötzting aus hinauf zum Budendorf zum Fuße des Ludwigsturms.

Wer es bequemer haben wollte, nutzte den Shuttle-Bus. Die kostenlose Personenbeförderung wurde sehr gerne angenommen, und der große Baumgartner-Bus war immer komplett gefüllt. Die Festspieler hatten sich wieder alle Mühe gegeben, um gemeinsam mit den Budenbetreibern die Wünsche der Gäste zu erfüllen – egal, ob sie ein besonderes ausgefallenes Geschenk für sich selbst oder ihre Lieben erstehen wollten, lieber das umfangreiche kulinarische Angebot nutzen wollten, oder nur zum Schauen und Erbauen gekommen waren.

Als es dämmerte ...

Spätestens als die Dämmerung hereinbrach, zogen die Lichteffekte die Besucher immer mehr in ihren Bann. Niemand konnte sich der besonderen Stimmung entziehen. Tausende kleiner Lichter setzten den Marktbereich in Szene, doch schon ab 14 Uhr war es ein Kommen und Gehen. Uta Herbst und ihr Blockflötentreff verkürzten mit Liedern und Instrumentalstücken die Wartezeit auf die Ankunft des heiligen Nikolaus. Kurz nach Anbruch der Dunkelheit war es soweit. Von einer Schar kleiner Engel begleitet, besuchte dieser, heuer nicht auf der Bühne, da diese wegen Umbaumaßnahmen aus Sicherheitsgründen gesperrt war, sondern auf dem oberen Podest des Turmes, die vielen kleinen Gäste. Er redete ihnen ein wenig ins Gewissen und verteilte dann sein Gabe, einen „echten“ Schokoladennikolaus, der, ebenso wie er selbst, eine Bischofsmütze und -stab trug. Anschließend stand er für Erinnerungsfotos zu Diensten.

Eindrücke vom Kötztinger "Ludwigsbergzauber"

Auch für die großen Gäste hatten die Gastgeber umsichtig vorgesorgt. Zum Essen und Trinken gab es reichlich. Das Speisesortiment reichte von Kuchen, über eine Suppenauswahl bis hin zu heißen Maroni, und natürlich wurden auch wieder die bereits legendären frittierten Zwiebeln angeboten. Spezialitäten vom Grill rundeten kulinarische Angebot wohlschmeckend ab. Auch die Palette an Getränken ließ mit rotem und weißem Glühwein, Kaffee, Bier und Schnapserln sowie Kinderpunsch keinen Wunsch offen.

Ebenso reichhaltig war auch die Auswahl an handgefertigten Waren und Erzeugnissen: Weihnachtsschmuck, gemalte und getöpferte, geschnitzte und geschmiedete sowie kunsthandwerklich hergestellte Gegenstände. Eine inzwischen liebgewonnene Tradition wurde auch heuer aufrecht erhalten. Die Nachwuchsgruppe der Festspielgemeinschaft hatte eine Tombola organisiert. Der Erlös dieser guten Tat ist für die Aktion „Sternstunden – wir helfen Kindern“ des Bayerischen Rundfunks bestimmt. Zu späterer Stunde unterhielt das Blasmusikensemble „Blos mia vier“ die Gäste mit advent- und weihnachtlichen Weise.

Festspieler sind zufrieden

„Das Wetter hat mitgespielt. Verein und Aussteller, sind zufrieden“, freute sich die Vorsitzende Beate Bauer, wie auch die weiteren Vorstandsmitglieder selbst in vorderster Front mithelfend, über einen „hervorragenden Besuch“. Vor allem am Abend sei sehr viel los gewesen. Bauer sagte allen „Danke“, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: Der Feuerwehr Weißenregen, den Familien Stauner und Brandl, den Ausstellern, den Kuchenspendern und den vielen Helfern.

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