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Kommunalwahl

Zehn Fragen an Gleißenbergs Kandidaten

Wolfgang Daschner möchte Bürgermeister in Gleißenberg werden. Uns antwortet er auf unsere 10 Fragen an ihn.

Gleißenberg wählt am 15. März sein Oberhaupt. Foto: Riedl
Gleißenberg wählt am 15. März sein Oberhaupt. Foto: Riedl

Gleißenberg.Wolfgang Daschner ist Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergruppe in Gleißenberg. Er ist der einzige Bewerber für das Amt in seiner Heimat. Uns hat er auf unsere 10 Fragen an ihn geantwortet.

Wenn ich Bürgermeister werde…

...bin ich auch kein anderer Mensch als jetzt und versuche so zu bleiben wie ich bin. Wer das dann anders sieht, sollte es mir rechtzeitig sagen. Dafür wäre ich dankbar.

Auf gar keinen Fall werde ich ab Mai 2020…

... meine Versicherungsagentur aufgeben und mein Privatleben derart stark einschränken, dass es mir und meiner Familie missfällt, was ich gemacht habe.

Beim Thema Facebook und soziale Medien denke ich mir…

 Wolfgang Daschner Foto: FotoStudio Beer
Wolfgang Daschner Foto: FotoStudio Beer

... die Möglichkeit, sich im Internet zu vernetzen, kann einem sinnvollen Erfahrungs- und Gedankenaustausch dienen, kostet uns viel Lebenszeit und wird leider auch allzu oft missbräuchlich verwendet. Daher stehe ich diesen Plattformen eher zurückhaltend gegenüber.

Wenn ich mir die AfD-Wahlergebnisse in vor Augen führe…

… denke ich mir, was werden sich wohl andere Leute darüber denken.

Mein allerwichtigstes Projekt nach der Wahl…

… ist die Umgestaltung des Bürgerbüros im Rathaus sowie die umgehende Einarbeitung in sämtliche Aufgabenbereiche eines Bürgermeisters insbesondere Betriebsabläufe und Verwaltungsprozesse, um die künftigen Aufgaben so gut wie möglich bewältigen zu können.

Zur Person

  • Vita:

    53 Jahre, verheiratet, zwei Kinder; Lindenweg 1, Gleißenberg seit Geburt

  • Beruf:

    Versicherungsfachmann und Bankkaufmann; selbständig tätig mit Versicherungsagentur

  • Politik:

    24 Jahre im Gemeinderat, davon 18 Jahre zweiter Bürgermeister; Langjähriger Sprecher der Freien Wählergruppe „Bayerisches Meran“ und viele Jahre örtlicher Beauftragter der Dorferneuerung

Warten muss dagegen wahrscheinlich…

… das ein oder andere Projekt, das zwar wünschenswert wäre, aber auch finanzierbar sein muss. Wir haben da entsprechende Prioritäten mit unserer Gruppierung erarbeitet. Ein entsprechend hoher Eigenanteil beim Bau des Kinderhauses kann uns da in unseren Bemühungen schon stark einschränken.

Im Vergleich zu anderen Gemeinden zeichnet meine Kommune aus…

…dass wir das „Bayerische Meran“ sind und Lage und klimatische Bedingungen sowie die vielen Sonnenstunden uns von den anderen schönen Landkreisgemeinden nochmal abgrenzen. Da möchten wir ansetzen und uns wieder besser etablieren im Landkreis Cham in vielen Bereichen.

Der Klimawandel und Greta sind für mich…

… ein ständiges Diskussionsthema das uns wohl noch lange beschäftigen wird und neben manchen Parteien auch der Industrie viel Spielraum lässt für Vermarktung und Selbstdarstellung – nichts desto trotz müssen wir die Sache ernst nehmen und ständig daran arbeiten. Auch in kleinen Kommunen.

Mit einem Lottogewinn von 500 000 Euro würde ich...

…wohl keine Anlage auf einer Bank machen und Strafzinsen bezahlen. Gerade im Bereich Einrichtungen für notleidende oder kranke Kinder würde mir sicher was einfallen, einen Teil gut anzulegen.

Ich entspanne mich am besten, wenn…

… ich alleine oder mit der Familie in unseren wunderbaren Wäldern spazieren gehe und die Ruhe und gute Luft genieße. „Waldbaden“ ist jetzt als Therapie auf dem Vormarsch und die Natur an sich sollte auch allgemein den Kindern wieder mehr vermittelt und näher gebracht werden.

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