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Kommunalwahl

Zehn Fragen an Traitschings Kandidaten

Josef Marchl ist Bürgermeisterkandidat der CSU in Traitsching. Uns antwortet er auf unsere 10 Fragen an ihn.

Traitsching wählt am 15. März sein Oberhaupt. Foto: Riedl
Traitsching wählt am 15. März sein Oberhaupt. Foto: Riedl

Traitsching.Josef Marchl ist Bürgermeisterkandidat der CSU in Traitsching. Er ist der einzige Bewerber für das Amt in seiner Heimat. Uns hat er auf unsere 10 Fragen an ihn geantwortet.

Wenn ich Bürgermeister bleibe…

... werde ich den in den vergangenen zwölf Jahren eingeschlagenen Weg konsequent weiter fortsetzen mit Stärkung und Sanierung der gemeindlichen Infrastruktur. Stichworte wie Kinderkrippe und Ganztagsbetreuung stehen bei mir im Fokus.

Auf gar keinen Fall werde ich ab Mai 2020…

... ein anderer Sepp Marchl sein als im Februar 2020.

Beim Thema Facebook und soziale Medien denke ich mir…

... lass das mal lieber deine Frau machen! Bürgermeister sind de facto ohnehin „öffentlich“, ich sehe aktuell keinen Bedarf, mich digital öffentlich zu äußern.

Wenn ich mir die AfD-Wahlergebnisse in meiner Gemeinde vor Augen führe…

Josef Marchl Foto: Fotostudio Rothbauer
Josef Marchl Foto: Fotostudio Rothbauer

… stelle ich fest, dass diese in Bayern deutlich schlechter sind als die der CSU. Wahlergebnisse spiegeln immer auch die Zufriedenheit der Bürger wider. Der Gradmesser für erfolgreiche Politik ist diese Zufriedenheit. Wo diese fehlt, haben radikale Parteien Nährboden. Radikalen Parteien diesen Nährboden entziehen, kann nur mit einer Politik gelingen, welche die angesprochene Zufriedenheit schafft, nicht durch Diskriminierung der AfD-Wähler. Die Wahlergebnisse der AfD sind ein Warnsignal der Unzufriedenen. Ich sehe mich als Bürgermeister verantwortlich, eine Gemeinde so zu führen, dass kein Ansatz für AfD-Gedankengut besteht.

Mein allerwichtigstes Projekt nach der Wahl…

…wird der weitere Ausbau der Kinderbetreuung in der Gemeinde Traitsching werden. Der Wandel in unserer Gesellschaft ist mittlerweile auch in Traitsching angekommen. Weiterer Ausbau der Krippenplätze und Ganztagsbetreuung heißen die gesellschaftlichen Forderungen, die kurzfristig abgearbeitet werden müssen.

Warten muss dagegen wahrscheinlich…

… eine Generalsanierung des Freibades Sattelbogen. Wobei bei einer entsprechenden Beteiligung des Landkreises an diesem überregional bedeutenden Bad sich eventuell andere Optionen ergeben. Hier ist der Landrat gefragt.

Im Vergleich zu anderen Gemeinden zeichnet meine Kommune aus…

… dass wir mit einem niedrigen Altersdurchschnitt, einer hohen Geburtenrate und einer sehr guten Beschäftigungsquote bestens für den demografischen Wandel gerüstet sind.

Zur Person

  • Vita:

    Verheiratet, zwei Kinder, 62 Jahre

  • Beruf:

    Erster Bürgermeister

  • Ehrenämter:

    Mitglied des Kreistags, Schulverbandsvorsitzender der JBM Cham, stellv. Kreisvorsitzender des Gemeindetags, stellv. Vorsitzender des Zweckverbands Chamer Gruppe; Mitglied in den verschiedensten örtlichen Vereinen

Der Klimawandel und Greta sind für mich…

… zwei Dinge, welche uns zur Zeit in einer leichten Überdosis verabreicht werden. Wie jede Überdosis führt dies zu Schäden! Das Scheitern des E-Wald- Projekts, die schwierige ÖPNV-Situation, Bahnchaos zwischen Cham und Schwandorf sind nur drei kleine Punkte, die zeigen, dass die Gefahr groß ist, die ländliche Region mit der Klimadebatte noch stärker abzuhängen.

Mit einem Lottogewinn von 500 000 Euro würde ich...

… nichts anders machen.

Ich entspanne mich am besten, …

… beim Wandern, Schafkopfen oder Radfahren.

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