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„Zeichen für den Frieden setzen“

„Dieses Innehalten am heutigen Tag ist umso wichtiger, wenn wir uns vor Augen halten, wie sich uns die Welt ein Jahrhundert nach den ersten Schüssen des 1. Weltkrieges heute darstellt.

Die Vereine gedachten der Opfer der Kriege.  Foto: Claudia Peinelt
Die Vereine gedachten der Opfer der Kriege. Foto: Claudia Peinelt

Cham.Die Kämpfe in der Ukraine und auf der Krim, der seit Jahren anhaltende blutige Bürgerkrieg in Syrien, die fortwährende demilitärische Eskalation im Gaza-Streifen, der in meinen Augen nicht zu akzeptierende Grenzübertritt türkischer Truppen nach Syrien und die damit einhergehenden Millionen fliehender Menschen sind nur die hervorstechendsten Beispiele einer Welt, in der nach wie vor viel zu viele Menschen Opfer von Krieg, Terror und Blutvergießen sind“, so Stadtrat Thomas Kager am Samstagabend beim Kriegerdenkmal in Altenmarkt. Michael Klinger, Vorsitzender der SuKK Altenmarkt/Janahof, eröffnete die Gedenkfeier zum Volkstrauertag mit den Worten: „Wir denken heute wieder an die Opfer von Gewalt, an Frauen, Kinder und Männer aller Völker und Nationen. Wir gedenken aber auch der gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege, die hier an dieser Tafel verewigt sind.“ Stadtpfarrer Dieter Zinecker übernahm den kirchlichen Teil, bevor Oberstleutnant a. D. Franz Meinl-schmidt das Wort ergriff. Man stehe hier, um an die Gräuel der Kriege zu erinnern und mit dieser Veranstaltung ein Zeichen für den Frieden zu setzen: „Wir haben erfahren, dass Kriege kein Mittel der Politik sein dürfen, um eigene Interessen durchzusetzen.“ (cci)

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