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Jubiläum

Zeller Landjugend wird im Juli groß feiern

Bürgermeister Thomas Schwarzfischer übernimmt die Schirmherrschaft für das 90-Jahre-Fest der KLJB. Das Programm steht.
Sigismund Fuchs

Die KLJB-Vertreter meisterten die gestellten Aufgaben. Foto: rsu
Die KLJB-Vertreter meisterten die gestellten Aufgaben. Foto: rsu

Zell.Die Stimmung war bestens in der Blockhütte Zellmühle, als Julian Hecht und Lukas Schwarzfischer, die beiden Festleiter, ihn ganz offiziell in gereimter Form um die Übernahme der Schirmherrschaft gebeten hatte. Einen weißblauen Regenschirm, der ja auch gegen die Hitze hilft, überreichten sie an den Schirmherrn Thomas Schwarzfischer und Dekan Ralf Heidenreich, für Gabi Schwarzfischer hatten sie einen Strauß Blumen mitgebracht, damit das Ja-Sagen leichter fällt.

Doch vorher mussten die beiden Festleiter Aufgabe erfüllen. So galt es für den Bürgermeister, Nägel einzuschlagen. Sehr kreativ war dann die schriftliche Aufgabe, ein Akrostichon. Danach sagte er ein lautes „Ja“.

Geschichtliches hatte Dekan Ralf Heidenreich vorbereitet, was zum Beispiel KLJB heißt, wie alt die Kapelle, die frühere Kirche, im Pfarrgarten ist. Seit wann es die Kirche in Zell gibt? Im 17. Jahrhundert wurde sie erstmals dokumentiert, aber es geht zurück bis in die Ritterzeit, sagte Dekan Ralf Heidenreich.

Wer wusste schon, dass vier Glocken in der Pfarrkirche sind? Leicht war dagegen das Patrozinium Mariä Himmelfahrt. Stockend und schwer war die Nachfrage nach den zehn Geboten der Reihenfolge nach. Die letzte Frage, wie der jetzige Pfarrer heißt, war sehr leicht: Dekan Ralf Heidenreich, der ebenfalls ein „Ja“ folgen ließ.

Die Festausschussmitglieder wurden bestens bewirtet. Sichtlich freuten sich die Festausschussmitglieder auf das nahende Fest. So ist zur Vorbereitung auf das Fest auch das Patenbitten im Frühjahr bei der KLJ Martinsneukirchen und der KLJB Beucherling bereits in der Planung.

Für das 90-Jahre-Jubiläumsfest hat sich die KLJB Zell ein reichhaltiges Programm einfallen lassen: Gefeiert wird das Jubiläum ab dem 10. Juli, wo nach dem Einholen der Vereine und dem Bieranstich die „Schwaiger Buam“ zum Festauftakt aufspielen.

Nachdem das Feiervolk ausgeschlafen hat, folgt am Festsamstag ab 13 Uhr die große Dorfolympiade mit vielen lustigen Aufgaben, die im ganzen Ort verteilt sind. Nach einer Stärkung am Weizenwagen und bei der Festküche spielen die „Gewekiner Buam“ auf, die nur kurz für die Siegerehrung der Dorfolympiade um 21 Uhr unterbrochen werden. Am Sonntag folgt der Höhepunkt des Fests: Schon früh um acht Uhr werden der Patenverein, der Schirmherr und alle eingeladenen Vereine eingeholt, währenddessen werden die Gäste von „de Vorwaidler“ unterhalten. Zum Kirchenzug erfolgt die Aufstellung um 9.30 Uhr, der Festgottesdienst findet um 10 Uhr statt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgt ab 14 Uhr der Festzug durch den Ort. Zum Festausklang spielen ab 19 Uhr zum „Tag der Betriebe“ die Kasplattenrocker auf. (rsu)

Die gereimte Bitte

  • Gemeinsamkeit:

    Mir gfrein uns, dass a jeder hergfuna hot, zammgfuna in da Zellmühl am Weiher, weil de KLJB Zell hod ihr 90 Jahr- Feier. „Zellzintauf“ ist das Motto. So a Gründungsfest, des hamma mir gpannt, is net leicht zum Plana, do bracht man jede Hand. Am wichtigsten is da Zusammenhalt im Verein und in da Gmoa, weil so a Fest kannt man ned stemma, ganz alloa.

  • Aufgabe:

    Genau so wichtig aber, des wissts ihr eh, is as Wetter an unserem Fest. Als Bürgermeister im Mittelpunkt oder als Landwirt af da Wiesn, is ma ollwei af a guad s Wetter angwiesn. Mit am guadn Draht nach om, werad schlechts Wetter bestimmt glei verschobn.

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