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Jubiläum

Zenzl und Adolf Breu seit 60 Jahren ein Paar

Am Sonntag wurde die diamantene Hochzeit beim „Wirt“ gefeiert, zu der viele Verwandte und Freunde kamen.

Das Jubelpaar Kreszenz und Adolf Breu mit ihrer Familie, sie durften am vergangenen Sonntag ihre Diamantene Hochzeit feiern, als Gratulanten gesellten sich Pfarrer Engelbert Ries und 2. Bürgermeister Josef Pongratz dazu.  Foto: Marianne Schillbach
Das Jubelpaar Kreszenz und Adolf Breu mit ihrer Familie, sie durften am vergangenen Sonntag ihre Diamantene Hochzeit feiern, als Gratulanten gesellten sich Pfarrer Engelbert Ries und 2. Bürgermeister Josef Pongratz dazu. Foto: Marianne Schillbach

Eschlkam. In der vergangenen Woche durften Kreszenz und Adolf Breu auf 60 Jahre Ehe blicken, denn seit sechs Jahrzehnten gehen sie als Ehepaar gemeinsam durchs Leben. Am vergangenen Sonntag feierten sie im Kreise ihrer Familie ihr diamantenes Hochzeitsjubiläum beim Wirt. Dazu gesellten sich Pfarrer Engelbert Ries und zweiter Bürgermeister Josef Pongratz, die dem Jubelpaar zu dem seltenen Jubiläum herzlichst gratulierten. Sie wünschten beiden alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit und noch viele Jahre im Kreise ihrer Familie.

Gesundheitlich sind sie auch so weit zufrieden. „Was will man mehr, man wird nicht jünger, die Uhr kann man nicht zurückdrehen“, meinte die Jubelbraut voller Dankbarkeit, vor allem, dass sie so lange zusammen bleiben dürfen. Zenzl Breu erfreut sich guter Gesundheit und ist am 9. Mai 85. Jahre alt geworden. Ihr Mann Adolf hatte am 10. Mai Geburtstag, seinen 86. Auch der Jubelbräutigam ist, bis auf die Füße, noch recht gut beieinander. Beider Leben war geprägt von Arbeit in der Landwirtschaft, die Jubelbraut geb. Traurig aus Großaign war die Arbeit gewöhnt, sie kam aus einer Landwirt- und Gastwirtschaft. So hat Adolf Breu mit seiner Zenzl eine fleißige Frau und gute Wegbegleiterin auf den „Hoarlbaunhof“ bekommen. Sie schenkte drei Söhnen und einer Tochter das Leben. Mittlerweile ist die Familie auf sieben Enkelkinder und drei Urenkelkinder angewachsen. Mittlerweile ist der Grund verpachtet und der Stall ist leer. Vor allem die Pferde und Ponys, die immer auf der Wiese vor dem Haus weideten, waren immer ein schönes Bild. Das Jubelpaar freut sich, wenn die Kinder mit ihren Familien kommen, denn dann rührt sich was bei ihnen, meinten die Großeltern. Ansonsten machen sie nicht mehr viel, die Jubelbraut ist dankbar, dass sie noch ihren Haushalt verrichten kann. Sie Schauen fern oder drehen sich die Volksmusik auf und genießen noch die gemeinsamen Jahre, die Gott ihnen schenkt. Früher wurde bei ihnen viel gesungen und musiziert. Zenzl und Adolf Breu sind öfters aufgetreten, haben schöne alte Lieder zusammen gesungen.

Die beiden Söhne Hans und Erwin sind zwei Vollblutmusiker. Nachdem Hans Breu beim Volkstrauertag in Warzenried mit seinen „Thürnsteiner Musikanten“ und mit „Warzenrieder Dorfmusikanten“ aufspielte, haben sich die Musiker spontan entschlossen, bei der diamantene Hochzeit mitzufeiern. Sie fuhren zum „Wirt“ und ließen zu Ehren und zur Freude des Jubelpaares die Instrumente erklingen.

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