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Politik

Ziel sind zwei Stadträte

Rodings Freie Wähler haben ihre Liste „Unabhängige Bürger“ nominiert, mit der man mindestens zwei Mandate holen möchte.
von Thomas Mühlbauer

Die Freien Wähler nominierten ihre Liste Unabhängige Bürger.  Foto: Thomas Mühlbauer
Die Freien Wähler nominierten ihre Liste Unabhängige Bürger. Foto: Thomas Mühlbauer

Roding.Die erste von insgesamt drei Listen haben die Freien Wähler am Donnerstagabend im Gasthaus Schießl in Neubäu am See aufgestellt. Bürgermeister-Kandidatin und Ortsvorsitzende der Freien Wähler Alexandra Riedl begrüßte dazu die Kandidaten und alle Interessierten. Ein weiterer Gruß galt Kreisvorsitzenden Hans Kraus. Wie Riedl zu Beginn sagte, sei es das Ziel für die Zukunft, Roding voranzubringen und auch nach Möglichkeit neue Gesichter in den Stadtrat zu bringen. Dr. Reinhold Schoierer wird dabei die Liste „Unabhängige Bürger“ anführen. Jupp Brantl hört als Stadtrat der Freien Wäher auf. Dazu ließ er wissen: „Er kandidiert aber Gott sei Dank auf keiner anderen Liste.“

Wichtig bei der Listenzusammenstellung war, so Schoierer, engagierte Bürger zu finden. So sei man mit allen drei Listen, die es am Ende geben wird, sehr gut aufgestellt. „Damit haben die Bürger eine echte Wahl.“ Auf Platz zwei der Liste wird Josef Messerer kandidieren, der bereits zwölf Jahre Stadtrat ist. „Nachdem Alfred Wittmann ebenfalls aufhört, haben wir unsere drei Listen neu durchgemischt bei den führenden Listenplätzen“, so Messerer.

Zuletzt sei man immer auf der Suche nach neuen Leuten und auch Listenführern gewesen. Vor allem habe man nach Bürgern Ausschau gehalten, so Messerer, die ehrenamtlich schon in Vereinen engagiert sind. „Es war nicht einfach, Kandidaten zu finden“, gibt der langjährige Stadtrat Einblick. Dabei herrsche bei den Freien Wählern das Grundprinzip, dass es keinen Fraktionszwang gibt und man auch anderer Meinung sein darf.

Seidl hilft den Freien Wählern

Zu Gute komme den Freien Wählern, wie Messerer nicht verhehlen wollte, dass Richard Seidl für die CSU nicht mehr kandidiere und nun zu den Freien Wählern gewechselt ist. „Wir haben aber schon überlegt, ob wir ihn nehmen oder nicht, doch er hat für die CSU viele Stimmen gebracht.“ Doch nachdem der langjährige CSU-Stadtrat durchblicken ließ, weit vorne kandieren zu wollen, habe man sich dazu entschieden, so Messerer, die Listen zu mischen, so dass Alexandra Riedl und Richard Seidl die Stadtliste anführen werden. Josef Pfeffer und Edwin Bauer sind auf der dritten Liste gesetzt.

„Unser Ziel muss es sein, zwei Stadträte pro Liste in den Stadtrat zu bringen“, betonte Messerer. Doch mit den Listen der CSU habe man einen guten Gegner, der ebenfalls viel Potenzial aufweist. Danach nahm die Versammlung die vorgeschlagene Liste mit 24 Kandidaten und zwei Ersatzkandidaten einstimmig an. Kreisvorsitzender Hans Kraus beglückwünschte zunächst Alexandra Riedl für die einstimmige Nominierung, so sei man nun gut aufgestellt und die Bürger können bei den drei Listen auswählen. „Durch den Bürgerentscheid pro Ganzjahrebad ist die Arbeit für den Stadtrat aber sicherlich nicht einfacher geworden“, meinte Kraus.

Transparente Politik ist das Ziel

Kandidatin Alexandra Riedl sagte: „Ich bin jung, weiblich und anders denkend, gegebenenfalls ist es genau das, was Roding braucht.“ Denn die Stadt brauche einen Bürgermeister auf Augenhöhe mit den Bürgern und keine Politik von oben. So sollen die Entscheidungen auch transparent gefällt werden. Die Stadt habe viel Industrie, und auch die Badfrage sei entschieden, auch wenn die Umsetzung nicht einfach wird. So gilt es die Infrastruktur auf dem aktuellen Stand zu halten.

Ziel müsse es weiterhin sein, Baugebiete mit bezahlbaren Preisen auszuweisen. Das Thema Krankenhaus – in der jetzigen Form – habe sich erledigt, so Riedl. Deshalb müsse man mit Sana ins Gespräch kommen, um nach Alternativen zu suchen. Wichtig sei künftig auch, eine lebendige Innenstadt mit Festen für die Rodinger zu schaffen.

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