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Zirkus: Kamel büxt aus und will zu Aldi

Mehrere Kamele sind beim Zirkus ausgebrochen. Eins wollte zum Discounter. Später protestierten Tierschützer gegen den Zirkus.
Von Peter Nicklas

Tierschützer protestierten gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus.

Roding. Für einigen Gesprächsstoff sorgte am Wochenende das Gastspiel des Zirkus Alberti im Osten von Roding. Es war am Samstag gegen 11 Uhr, als laut Polizeibericht mehrere Kamele nach Freiheit suchten und ausbüxten. Eines von ihnen lief Richtung Aldi und spazierte durch die erste Eingangstür in den Großmarkt. Beschäftigte schlossen geistesgegenwärtig die Tür zum eigentlichen Marktbereich und verhinderten so, dass sich das Wüstentier dorthin vordringen konnte. Die Besitzer wurden verständigt und holten das Kamel. Als die Polizei vor Ort eintraf, war die Lage bereits bereinigt.

Mitglieder des Vereins „TierrechteAktiv e. V. protestierten am Sonntag für ein Verbot der Zurschaustellung von Wildtieren im Zirkus und besonders dagegen, dass hier eine Dressur mit einem schwer verhaltensgestörten Bären auf dem Programm stand. Sie hatten einen Infostand am Bürgersteig an der Zufahrt zum Aldi-Markt aufgestellt und verteilten Infomaterial. Fünf Mitglieder des Vereins suchten das Gespräch mit den Besuchern der Vorstellung und Passanten. Die Polizei war zeitweise vor Ort, hatten jedoch in keiner Weise Anlass, einzugreifen.

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