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Zu viele Schiris hören zu bald auf

Vom Neuling zum Spitzenreferee ist es ein steinger Weg. Gastreferent Thomas Fischer sprach bei der Chamer Schirigruppe.

Referent Thomas Fischer erhielt den Gruppenkrug. Foto: csz
Referent Thomas Fischer erhielt den Gruppenkrug. Foto: csz

Cham.Mit Thomas Fischer (Burglengenfeld) vom Verbandslehrstab hatten die Chamer Schiris einen Gastreferenten eingeladen. Er ist im höchsten bayerischen SR-Gremium für die Beobachtung und für die Einteilung für die Landesliga zuständig. „Wir regeln das“, die aktuelle Kampagne der bayerischen Schiedsrichter soll besonders den Erhalt der Unparteiischen bei ihrem Amt im Fokus haben. Zu viele Unparteiische hören zu bald wieder auf in ihrem nicht immer leichten und angenehmen Hobby.

Welchen steinigen Weg ein Neuling bis zum Spitzen-Schiedsrichter zurücklegen muss, wurde aufgezeigt. „Nur wer körperlich fit ist, über sichere Regelkenntnis verfügt und sein persönliches Management beherrscht, wird nach oben kommen“, so Fischer. Die Landes- und Bayernliga-Schiris machen gerade 200 Referees aus in Bayern, und zwar von über 8000 Unparteiischen. Daher wird Coaching großgeschrieben für die persönliche Weiterentwicklung. Mit Videoszenen besprach der Referent typische Handlungen. Gerade beim Handspiel muss eine klare Regelstruktur abgeprüft werden, damit die Entscheidung sitzt – auch wenn oftmals darüber diskutiert wird. Daneben muss auch die persönliche Strafe regelkonform sein. „Beim Verhindern eines aussichtsreichen Angriffs muss immer Gelb kommen“, so das Lehrstabsmitglied. Vorteil birgt immer einen Schuss Risiko. Wird zu früh gepfiffen, stoppt dies den Spielfluss, zu spät eingeschritten kann der Vorteil verwirkt werden.

Zum Beginn der Monatssitzung, zu der viele Mitglieder erschienen sind, konnte Obmann Karl-Heinz Späth schon an drei Neulinge die Ausweise überreichen. Christian Killermann (SG Schönthal-Premeischl), Ronny Kohlhoff (SpVgg Bruck) und Ralph Schwarzfischer (SpVgg Mitterdorf) legten erst im März ihre Prüfung ab und waren bisher sehr aktiv und engagiert an der Pfeife.

Der Obmann riss kurz das Elfmeterschießen an, denn „bei den anstehenden Entscheidungsspielen wird es dazu kommen“. Unmittelbar nach Saisonende stehen bereits die Leistungslehrgänge an, für die es sich gehört, sich vorzubereiten. Dazu hatte Lehrwart Tobias Späth einen Regeltest vorbereitet, den es zu absolvieren galt. Die Ergebnisse wurden den Teilnehmer noch im Lehrgang präsentiert, so dass jeder seinen individuellen Lernbedarf erkennen kann. Zum Schluss gab Späth die Termine für den Lehrgangstag am 7. Juni und für den Wandertag am 15. Juni zur Burg Falkenstein bekannt. (csz)

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