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Zum Jubiläum ein neues Foto

Die Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen feiert das 25-jährige Bestehen mit einem Konzert im Rötzer Fürstenkasten.

Die Blaskapelle präsentiert sich zum Jubiläumsjahr auf einem neuen Gesamtfoto. Foto: wsk
Die Blaskapelle präsentiert sich zum Jubiläumsjahr auf einem neuen Gesamtfoto. Foto: wsk

Rötz.Der Musikverein Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen blickt auf sein 25-jähriges Bestehen zurück. Mit zahlreichen Auftritten bei Festlichkeiten und kirchlichen Anlässen erfreut sich das Ensemble großer Beliebtheit bis weit über die Pfarreigrenzen hinaus. Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Kraus wurde Bilanz eines sehr ereignisreichen Jahres 2017 gezogen.

Vorsitzende Maria Schmidt (Rötz) begrüßte dazu neben den aktiven Musikern eine Reihe passiver Mitglieder und Pfarrer Alexander Dyadychenko. Zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsangehörigen, im vergangenen Jahr waren dies Franz Weigart senior und Hermann Schmid senior, intonierte die Blaskapelle einen Choral.

Aktuell 48 aktive Musiker

Wie die Vorsitzende informierte, gehören dem Verein 48 aktive Musiker an, davon acht in Ausbildung, sowie 173 passive Mitglieder. Die Vereinsführung hat beschlossen, zum Jubiläum des Vereins ein Konzert der Blaskapelle St. Nikolaus am 10. November im Rötzer Fürstenkasten zu veranstalten. Mit der Gründung eines Jugendorchesters am 27. Mai stellte sich der Musikverein einer neuen, zukunftsorientierten Aufgabe. Die Formation aus Nachwuchsmusikern und neu hinzugekommenen jungen Instrumentalisten probt seither im 14-tägigen Rhythmus und hatte beim Adventssingen in Heinrichskirchen einen vielversprechenden ersten Auftritt. Zum Vereinsjubiläum präsentiert sich die aktuelle Zusammensetzung der Blaskapelle auf einem neuen Gesamtfoto.

Weiter erwähnte Schmidt die Aufnahme einer Sendung über den Musikverein im Arberlandradio, den Besuch von Konzerten umliegender Blaskapellen, das Proben- und Freizeitwochenende und die Weihnachtsfeier. Schmidt und Dirigentin Katrin Ferstl nahmen an der Jahresversammlung des Kreisverbandes Cham im Nordbayerischen Musikbund (NBMB) teil. Im laufenden Jahr sind neben dem Jubiläumskonzert eine Reihe weiterer Auftritte bereits terminlich festgelegt.

Maria Schmidt informierte ferner über ein Gespräch von Vertretern der Blaskapelle St. Nikolaus mit ehemaligen Musikern des Klangkörpers, die sich in einer eigenen Musikgruppe zusammengeschlossen haben. Diese gemeinsam geführte Unterredung habe der Musikverein für dringend notwendig empfunden, um abzuklären, ob eine musikalische Zusammenarbeit der beiden Gruppierungen möglich wäre und eine beiderseitige Kommunikation nötig sei, um Missverständnisse zukünftig zu vermeiden. Konkret wurde dabei auch über die Beerdigungen von verstorbenen Mitgliedern des Musikvereins gesprochen.

Die bisherige Praxis entspricht dem Wunsch ehemaliger Verantwortlicher und Musiker, dass die Blaskapelle den Verstorbenen auf seinem letzten Weg begleitet und die Beerdigung musikalisch gestaltet. Dies wolle man auch weiter so handhaben, sofern die Angehörigen das wünschen, so die Vorsitzende. Werde jedoch eine andere Musikgruppe oder ein Chor mit der musikalischen Gestaltung der Trauerfeier beauftragt, sollte die Vorsitzende oder die Dirigentin der Blaskapelle St. Nikolaus darüber informiert werden. Der Musikverein werde sich in diesem Fall am Trauergottesdienst beteiligen und einen Nachruf sprechen. Die Vorsitzende bat die ehemaligen Musiker zudem um Unterstützung bei der musikalischen Gestaltung des kurzfristig vorverlegten Fronleichnamsfestes in Heinrichskirchen, da die Kapelle St. Nikolaus an diesem Tag vertraglich an einen Auftrittstermin gebunden ist.

Dirigentin Katrin Ferstl erinnerte an 32 Auftritte und 34 Proben der Blaskapelle. Sie dankte allen Aktiven für ihren dabei gezeigten Einsatz. Ebenso dankte sie ihrem Stellvertreter Stephan Pregler, der während des Mutterschutzes der Dirigentin die musikalische Leitung übernommen hatte.

Nachwuchs wird ausgebildet

Sehr erfolgreich gestaltete sich die vorwiegend von Aktiven der Blaskapelle praktizierte Ausbildung des musikalischen Nachwuchses. Zwei Jungmusiker stellten sich im vorigen Jahr einer Leistungsprüfung beim NBMB, heuer sind fünf zur Abnahme im April angemeldet. Drei jugendliche Musikerinnen gehören zu den Mitwirkenden im NBMB-Kreisjugendorchester. Bezüglich der Vorbereitung des Jubiläumskonzertes lud Ferstl zur regen Teilnahme an den Musikproben ein.

Ausführlich informierte Kassiererin Maria Schmidt (Pillmersried) über das Finanzgeschehen. Die Kassenrevisoren bescheinigten die tadellose Kassenführung. Für den aus privaten Gründen ausgeschiedenen Kassenprüfer Johann Schöberl wurde Stefanie Stengl als Nachfolgerin bestimmt.

Unter „Wünsche und Anträge“ erklärte der ehemalige Musikvereinsvorsitzende Reinhold Schnellbögl senior die Kündigung seiner Mitgliedschaft im Verein. (wsk)

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