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Bilanz

Zusammenhalt ist ihre Stärke

Die KuSK Vilzing hat viele treuer Mitglieder. Vorstitzender Alfred Eisenreich bekam für seine Führungsqualität viel Lob.
Holder Hierl

Etliche Mitglieder wurden für lange Vereinszugehörigkeit oder besondere Verdienste geehrt, die Damen erhielten Blümchen.  Foto: Holder Hierl
Etliche Mitglieder wurden für lange Vereinszugehörigkeit oder besondere Verdienste geehrt, die Damen erhielten Blümchen. Foto: Holder Hierl

Cham.Beim Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KuSK) Vilzing im Gasthaus Otto Eisenreich begrüßte Vorsitzender Alfred Eisenreich 77 Mitglieder und eine Vielzahl von Ehrengästen zur Jahresversammlung. In seinem Bericht erinnerte er an das Kreisvergleichsschießen, das heuer am 7. März im Schützenheim Altenstadt stattfindet.

Weitere wichtige Ereignisse im vergangenen Jahr waren die Kreisversammlung in Untertraubenbach und ein Preisschafkopfturnier des Kreisverbandes im Gasthaus Eisenreich. Im Herbst wird es wieder ein Kartenturnier in Vilzing geben. Beim Volkstrauertag war heuer die Beteiligung besser als im Vorjahr. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr und gut für die Vereinskasse war die Christbaumversteigerung.

„Heute ist der Hanauer Fritz seit 58 Jahren im Verein – und er feiert heute seinen 80. Geburtstag“, würdigte Alfred Eisenreich dessen außergewöhnliche Vereinstreue. „Außerdem ist er mit seinen 80 noch in unserer Schießmannschaft – und bei weitem nicht der Schlechteste.“ Die KuSK Vilzing hat derzeit 118 Mitglieder.

Seinen ersten Kassenbericht gab Markus Puchta, der zwar erneut ein kleines Minus im Jahressaldo bekanntgeben musste, aber noch auf ein gutes Finanzpolster verweisen konnte. Die Kassenführung war korrekt und es war alles belegt, so dass Kassier und Vorstand entlastet wurden.

Bürgermeisterin Karin Bucher dankte dem Verein, dass er zum Zusammenhalt und für Begegnungen im Dorf sorge. Aber auch für die Ausrichtung des Volkstrauertages. Dank sagte sie auch für die Teilnahme am „Tag der Bundeswehr“ letztes Jahr in Cham. In diesem Zusammenhang forderte sie die Einführung eines Pflichtjahres für alle Jugendlichen bei der Bundeswehr oder in sozialen Einrichtungen. Sonst nehme der Egoismus in der Bevölkerung überhand.

Erfahrung für Pfarrvikar Jim

„Das ist heute für mich eine ganz neue Erfahrung“, sagte Pfarrvikar Jim. In seiner Heimat, in Indien, gebe es keine Soldatenvereine, aber immer wieder Kriege, wenn auch nicht so verheerende wie die Weltkriege in Europa. Deshalb seien die Soldatenvereine in Deutschland so wichtig, dass sie immer wieder darauf hinweisen, dass Krieg nur Elend bringt. „Ihr habt eine der schönsten und größten Kameradschaften im Kreisverband“, lobte dessen stellvertretender Vorsitzender Manfred Göttlinger die Vilzinger. Auch wenn in Vilzing die Mitglieder Jahr für Jahr etwas weniger werden, so sage er, es komme auf deren Qualität an. „Und die ist bei Euch hervorragend.“

Leo Hackenspiel griff den Begriff auf, den er schon im Vorjahr gebraucht hatte: Concordia, was bedeute, mit dem Herzen dabei sein. Doch diesmal bezog er ihn zunächst auf Pater Jim, der seine Verbundenheit mit der KuSK zeige. Seit 35 Jahren komme er zu den Jahrtagen der KuSK, sagte Hubert Zistler. Damals habe es noch eine Reihe Kriegsteilnehmer im Verein gegeben, heute keinen mehr, der authentisch von den Erlebnissen erzählen könnte. Die Zeiten änderten sich und auch die Vereine, aber „Eure Jahrtage sind immer ein Erlebnis“. Klaus Hofbauer betonte, dass die KuSK nicht nur an die Gefallenen erinnere, sondern sich auch bemühe, für Frieden und Aussöhnung zu sorgen.

Voller Saal als Zeichen

Klaus Kernbichl fand, dass der volle Saal schon ein Zeichen dafür ist, dass Alfred Eisenreich seinen Verein im Griff hat. Deswegen habe er 2018 Eisenreich auch für den Chamer „Kampl“ vorgeschlagen. Natürlich müsse die Truppe der Mitglieder auch mitziehen. Für diese werde offenbar viel Attraktives angeboten, so dass immer eine große Zahl mitmacht.

Abschließend verwies Alfred Eisenreich darauf, dass 2021 die Kreisversammlung in Vilzing sein werde. Heuer gebe es kein Jubiläumsfest zu besuchen, dafür könnte man eine Busfahrt nach Aldersbach oder zum Volksfest nach Karpfham organisieren. Man solle sich außerdem unter den Vilzinger Vereinen überlegen, ob man die Geburtstagsbesuche bei halbrunden Geburtstagen fallenlässt, dafür aber schon beim 60. Geburtstag beginnt. Die Christbaumversteigerung werde heuer am Sonntag sein. (chi)

Auszeichnungen

  • Fahnenträger:

    Das Ehrenabzeichen in Bronze bekam Tobias Meier, in Silber war es bei Johann Wagner und in Gold bei Lorenz „Bulldog“ Wagner.

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