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Jugendbeauftragte

Zuschüsse auch so

Jugendleiter müssen nicht mehr zu einer Präventionsveranstaltung.

Unter der Leitung der Jugendbeauftragten des Kreistages, Barbara Haimerl, trafen sich die Jugendbeauftragten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zur Information über aktuelle Themen. Foto: Frank
Unter der Leitung der Jugendbeauftragten des Kreistages, Barbara Haimerl, trafen sich die Jugendbeauftragten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zur Information über aktuelle Themen. Foto: Frank

Cham.Unter der Leitung der Jugendbeauftragten des Kreistages, Barbara Haimerl, trafen sich die Jugendbeauftragten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Rückblickend auf die letzte Wahlperiode erinnerte Barbara Haimerl unter anderem an gemeinsame Treffen mit Landrat Franz Löffler oder MdL Dr. Gerhard Hopp. Wichtige Themen wie Jugendmedienschutz oder Jugendförderung wurden von kompetenten Referenten erläutert.

Der Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR), Fabian Geissler, informierte über die neuen Zuschussrichtlinien, den Geräteverleih, das Jahresprogramm und die Beratungsmöglichkeiten durch den Jugendring. Seit letztem Jahr fördert der KJR auch Tagesfahrten. Neu sind Zuschüsse für Werbungskosten. Weiterhin können ab nächstem Jahr alle Jugendgruppen, die für ein- oder mehrtägige Fahrten Kleinbusse anmieten, vom KJR Gutscheine bekommen, welche von den KFZ-Verleihern akzeptiert werden.

Barbara Haimerl berichtete über eine Änderung der Fördervoraussetzungen in den Jugendrichtlinien. Bisher mussten Jugendleiter mindestens einmal pro Jahr eine Präventionsveranstaltung besuchen, wenn sie Zuschüsse bekommen wollten. Ab kommendem Jahr ist dies nicht mehr nötig. Dadurch soll die Antragsstellung erleichtert werden. Auch wenn künftig auf den zwingenden Nachweis verzichtet wird, werden natürlich auch weiterhin Präventionsvorträge auf freiwilliger Basis angeboten werden.

Eine längere Diskussion entwickelte sich zum Thema Bar-Zelte bei Vereinsjubiläen. Hier müsse durch konsequente Überwachung dafür Sorge getragen werden, dass das Jugendschutzgesetz bestmöglich eingehalten werde.

Ferienprogramme werden in fast allen Gemeinden hervorragend organisiert. Oft sind die Jugendbeauftragten Koordinatoren und Ideengeber.

Nach den Kommunalwahlen im kommenden Jahr ist es wichtig, dass die Posten der Jugendbeauftragten wieder kompetent besetzt werden. Barbara Haimerl appellierte an die Anwesenden, sich dafür einzusetzen und dafür zu sorgen, dass neue Kollegen gut eingearbeitet werden. Das hohe Niveau der Jugendarbeit im Landkreis Cham solle auch künftig erhalten bleiben.

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