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Zweckverband kontrolliert jetzt in Lam

Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz baut seine Geschwindigkeitsmessanlagen auf.
Von Maria Frisch

Einer der Schwerpunkte der Geschwindigkeitskontrollen wird zu Beginn an der Arberstraße sein
Einer der Schwerpunkte der Geschwindigkeitskontrollen wird zu Beginn an der Arberstraße sein Foto: Maria Frisch

Lam.Der Markt Lam ist dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, kurz ZV KVS Oberpfalz, beigetreten.

Ab sofort wird der Verband die Einhaltung des Tempolimits in der Gemeinde überwachen. Mehr Verkehrssicherheit und Gemeinschaft auf den Straßen sind die erklärten Ziele.

Ab Juli übernimmt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz die Verkehrsüberwachung in Lam. Damit will der Markt vor allem Folgendes erreichen: Autofahrer dazu bringen, vom Gas zu gehen, und Brennpunkte zu entschärfen. „Regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr schützen vor Unfällen und Raserei – und senken die Anzahl der Verstöße nachhaltig und dauerhaft“, weiß Sandra Schmidt, Geschäftsführerin des Zweckverbands, der aktuell in knapp 90 Kommunen ein Auge auf den Verkehr hat. Der Zweckverband wurde im November 2014 von 11 Gründungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs ins Leben gerufen. Raser müssen in Lam von nun an vermehrt mit Blitzern rechnen. Die Tempokontrollen seien dringend nötig, so Bürgermeister Paul Roßberger: „Uns erreichen immer wieder Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, dass an einigen Stellen oft zu schnell gefahren wird.“

Drei Schwerpunkte zu Beginn

Für die Überwachung verfügt der Zweckverband mit Sitz in Amberg über moderne Geschwindigkeitsmessanlagen; seine Mitarbeiter lässt er an der Bayerischen Verwaltungsschule ausbilden. Wie oft kontrolliert wird, legt die Kommune fest. Begonnen wir mit elf Messstunden pro Monat, diese können jeder Zeit individuell angepasst werden. Der Schwerpunkt der Geschwindigkeitskontrollen wird zu Beginn an der Arberstraße und Holzmühler Straße sowie im Ortsteil Engelshütt liegen. Weitere Erhebungen sind in Planung. „Die Messstellen wurden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und der Polizeiinspektion Bad Kötzting festgelegt und durch das Polizeipräsidium genehmigt“, ergänzt Bürgermeister Roßberger. „Es geht um die Sicherheit der Bürger.“

Oft ein Nullnummernspiel

Der Zweckverband KVS Oberpfalz arbeitet als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht gewinnorientiert. Das bedeutet: Alle eingenommenen Verwarnungs- und Bußgelder leitet der Verband direkt an die Kommune weiter. Die Bezahlung des Zweckverbands für die Personal- und Technikkosten erfolgt nach festen Stundensätzen und Sachbearbeitungspauschalen – und ist damit für die Kommunen planbar und transparent „In vielen Fällen ist es ein Nullsummenspiel“, weiß Zweckverbands-Geschäftsführerin Sandra Schmidt, „wenn eine Kommune bei uns anfragt, geht es ohnehin nicht ums Geld, sondern um die Verkehrssicherheit der Bürger.“ (kli)

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