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Zwei Ebersroitherinnen spenden Masken für Schüler

Hurra, Schule – wenn auch mit Abstand und Maske.
Anton Feigl

Marie-Christin und Stefanie verteilten die von Ingrid Hain genähten Masken an die Schüler.  Foto: Anton Feigl
Marie-Christin und Stefanie verteilten die von Ingrid Hain genähten Masken an die Schüler. Foto: Anton Feigl

Rettenbach.Zusätzlich zu den Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen kehrten am Montag an den Grundschulen die Jahrgangsstufe vier sowie an den weiterführenden Schulen auch die Klassen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss anstreben, in den Präsenzunterricht zurück.

Ab 18. Mai sollen schrittweise die Schüler der unteren Jahrgangsstufen der einzelnen Schularten einbezogen werden. Daher kehren dann an den Grundschulen die Jahrgangsstufe eins, an den Mittelschulen die Jahrgangsstufe fünf sowie an den Realschulen und Gymnasien die Jahrgangsstufen fünf und sechs in den Präsenzunterricht zurück. Am Montag nach den Pfingstferien (15. Juni) soll – bei einer weiter positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens – der Präsenzunterricht auch für die übrigen Jahrgangsstufen an allen Schularten wieder aufgenommen werden. Ein wochenweise gestaffelter Unterrichtsbetrieb wird auch hier die Regel sein. Die jungen Leute haben per soziale Medien viel Kontakt zueinander und beteuern, dass fast alle die Schule sehr vermissen.

Umso mehr freuen sie sich, dass es endlich bald wieder losgeht, denn es ist nicht einfach, sich das Wissen selber zu erarbeiten. Sie finden es gut, dass es unbenotete Proben gibt, um einschätzen zu können, wo man lerntechnisch steht. Sorgen machen sie sich auch darüber, dass ihnen der Lernstoff, den sie in diesem Jahr nicht schaffen, nächstes Jahr fehlt.

Zudem sagen die Kinder, dass ihnen Corona selbst gar nicht so viel Angst bereite, da sie großes Vertrauen in die Erwachsenen hätten: „Die werden das sicher richtig machen und alles wird wieder gut.“ Über die Lockerungen freuen sich die Schüler aber sehr, weil sie den persönlichen Kontakt mit ihren Schulfreunden sehr vermissen.

Um für die Schule gerüstet zu sein, haben die Ebersroitherinnen Marie-Christin Hain, die ihr Studium von zu Hause aus fortsetzt, und Stefanie Bauer, die ebenfalls daheim lernt, nachgefragt, ob Masken bei Kindern und Jugendlichen gewünscht sind, denn im Bus und in der Schule herrscht Maskenpflicht, nur nicht während des Unterrichts. Da ein Mund-Nasen-Schutz sein muss, ist es für die Kinder selbstverständlich, dass sie ihn tragen. Ingrid Hain nähte daraufhin über 40 Stück in verschiedenen Größen und mit Motiven von Formel 1 über FC Bayern bis zu Glückskäfern, die Marie-Christin und Stefanie anschließend kostenlos an die jungen Leute und deren Schulfreunde ausgegeben haben. (rto)

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