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Wahlen

Zwei Gemeinderäte als Ziel

Das Schiff der Gemeinde Zell befinde sich auf einem guten Kurs, sagte Gerhard Kerscher bei der Versammlung der Bürgerliste.
Sigismund Fuchs

Für Thomas Schwarzfischer (re.) gab es ein Memory.  Foto: Fuchs
Für Thomas Schwarzfischer (re.) gab es ein Memory. Foto: Fuchs

Zell.Das Ziel ist es, zwei Bürger der Bürgerliste Beucherling in den Gemeinderat zu schicken. Das wurde bei der Wahlversammlung im Gemeinschaftshaus betont. Neben einem Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre wurden die Themen der Zukunft präsentiert. Die Bilanz sei hervorragend, betonte 3. Bürgermeister Gerhard Kerscher.

Das Schiff der Gemeinde befinde sich auf einem guten Kurs mit Kapitän Thomas Schwarzfischer. Kurz stellte Kerscher die Kandidaten der Liste vor, ehe er zu den Themen überleitete, die vorwiegend in Beucherling und Umgebung umgesetzt wurden. 19 Männer und fünf Frauen sind auf der Liste. Das Durchschnittsalter beträgt 43 Jahre. „Wo Beucherling steht, soll auch Beucherling drin sein“, so Kerscher.

64 Kilometer Straßen gebe es zu unterhalten. Das Baugebiet in Beucherling war kein Traum, sagte Kerscher und nannte 16 Bauparzellen. Weiteres Thema war die Kläranlage, das Abwasser werde bekanntlich nach Zell gepumpt. Als eine „historische Chance“ bezeichnete er den Radweg. Im April werde der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen, der bis zum neuen Baugebiet geht. Hervorragend sei auch die Seniorenarbeit in Beucherling. Das Dorf ist gewachsen und so wurden auch neue Spielplätze geschaffen. „Ein Dorn im Auge ist mir das alte Feuerwehrhäusl“, sagte Kerscher.

Der Bürgermeister bedankte sich bei Gerhard Kerscher und nahm die Gemeinde unter die Lupe. Die DJK Beucherling sei kein Selbstläufer, so Schwarzfischer. Das Haus des Kindes sei voll, die Kinderkrippe und auch der Waldkindergarten seien Erfolgsgeschichten. Engergetisch saniert wurde das Schulhaus. Die Grundschule wurde zur Naturparkschule ernannt.

Der Antrag auf den „Marktplatz der Generationen“ sei bereits genehmigt. Die Glasfaser und der Breitbandausbau sollen in allen Haushalten sein, Vodafone sei der neue Partner für 27 Kommunen. Thomas Schwarzfischer zeigt die Statistik auf zu den Gemeindefinanzen mit geringer Verschuldung. Er sprach die Kraftfahrzeuge auf dem Land, die Straßensanierungen und die „ILE“ an und ließ wissen, dass die Gemeinde viel für Beucherling mache.

In Martinsneukirchen wurde ein neuer Festplatz geschaffen, im Radweg wurden Leer-Rohre mit verlegt. In Beucherling im neuen Baugebiet seien bereits vier Parzellen verkauft. Das Baugebiet in Zell mit 28 Parzellen werde in drei Bauabschnitte aufgeteilt, ließ er wissen. Investiert wurden in den Bauhof mit Abscheider, ein Schulbus wurde angeschafft. Zur Schließung der Raiffeisenbank in Zell gebe es eine Unterschriftenaktion, die gut angenommen wird, so Schwarzfischer. Ein Dorn im Auge sei ihm der Geldautomat.

Nicht verhehlt hat er die Probleme mit dem Schwarzwild, den Vadalismus bei der Burg Lobenstein oder beim Kleinspielfeld. Beim Steinbruch in Raning passiere nichts, ebenso bei den Windrädern oder bei den PV-Freiflächenanlagen. Ein Vogelhaus wurde gebastelt und CSU draufgeschrieben, was nicht heißen solle, „die Politiker haben einen Vogel“. Außerdem sprach er die Flora und Fauna sowie den Bedarfsplan für die Wehren und den Landwirt des Jahres in Starzenbach an. (rsu)

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