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Glaube

Zwei Kapellen luden zum Gebet

In Gillisberg und Kollmitz versammelten sich zahlreiche Gläubige zu Kapellenandachten.
Hermann Schropp

„Die Sängerinnen mit Zither“ ließen zu Ehren Mariens ihre Stimmen vor dem Kapelleneingang mit den Gläubigen erklingen.  Foto: Hermann Schropp
„Die Sängerinnen mit Zither“ ließen zu Ehren Mariens ihre Stimmen vor dem Kapelleneingang mit den Gläubigen erklingen. Foto: Hermann Schropp

Gillisberg.Am Dienstagabend fanden sich zum Fatima-Tag über 30 Marienverehrer in Gillisberg ein. Die Andacht findet jeden Monat von Mai bis Oktober am 13. statt. Mit der Andacht soll an den 13. Mai 1917 erinnert werden, als die Muttergottes in Fatima Kindern den Gebetsauftrag für den Rosenkranz erteilt hatte.

Gemeinsam wurden am Dienstagabend wieder Marienlieder gesungen und gebetet. Vorbeterin war wie immer Gabi Wagner. Eine besondere Stimmung herrschte in und außerhalb der Fatima-Kapelle, als sich der Chor „Die Sängerinnen mit Zither“ unter der Leitung von Berta Robl und den Sängerinnen Monika Völkl, Brigitte Wanninger, Linda Schmid und Helma Kreutner mit dem Marienlied „Ave Maria!“ präsentierte. Sie umrahmten die Andacht mit herrlichen Liedern.

In den Fürbitten beteten die Gläubigen besonders für jene Menschen, die als Verlierer unserer Gesellschaft Stärkung und Hilfe benötigen. Gabi Wagner dankte dem Chor und allen Anwesenden. „Begeben wir uns immer wieder auf den Weg nach Fatima, bedenken wir die Geheimnisse und schließen wir uns dem Wunsch Mariens an, im Gebet für uns, die uns Anvertrauten und die ganze Welt zu beten.“

Auf eine andere Kapelle trifft, wer sich von Staning aus nach Kollmitz aufmacht: 1995 wurde die St. Anna Kapelle von der Familie Schollerer erbaut. Seitdem versammeln sich dort einmal im Jahr Gläubige für eine Messe.

Zelebrant war Pfarrer Kilian Limbrunner. Eine Bläsergruppe aus der Stadtkapelle Roding gestaltete die Messfeier musikalisch mit. Pfarrer Limbrunner, der auf einem hölzernen Altar im Freien vor der Kapelle die Messe zelebrierte, versetzte die mehr als 80 Kirchgänger zu Beginn 24 Jahre zurück, als die Kapelle von der Familie Schollerer erbaut wurde. „Diese Kapelle soll zum Glauben und zum Herrgott führen. Lassen wir uns in dieser Stunde darauf ein“, sagte der Seelsorger, der dabei auch an den 13. Todestag von Ernst Schollerer erinnerte.

Was in dieser wunderbaren Kapelle fehle, so der Geistliche sei eine Anna Figur oder ein Bild der heiligen Anna. Er bat die Gläubigen, sich nach Spendern umzuhören. (che)

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