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Zwei Urgesteine sagen Servus

Mit Ludwig Regner und Josef Christl verlassen zwei Gründungsmitglieder das Aktionsbündnis Cerchov plus.
von Ingrid Milutinovic

  • Die Gründungsmitglieder des Aktionsbündnis Cerchov plus, Ludwig Reger (Mitte) und Josef Christl (rechts), wurden verabschiedet. Fotos Milutinovic
  • Neu: Wolfgang Daschner (links) und Stefan Spindler

Waldmünchen.2002, vor fast 18 Jahren, wurde das Aktionsbündnis Cerchov gegründet. Mit Ludwig Reger aus Rötz und Josef Christl als Gleissenberg verlassen jetzt zwei Gründungsmitglieder die Runde. Im Gaubaldhaus konnte Bürgermeister Markus Ackermann am Mittwoch hierzu die Runde der beteiligten Bürgermeister begrüßen. Ziel sei stets gewesen, als Mannschaft die Heimat zu gestalten, sagte er bei seiner Begrüßung.

Viele Erfolge

Projektleiterin Ines Niedziella gab einen kurzen Rückblick über die Arbeit der vergangenen Jahre. Verschiedene Highlights ließ sie dabei Revue passieren. Nach der Gründung 2002 habe im Jahr 2006 der erste deutsch-tschechische Aktionstag „Lebensachse Schwarzach“ stattgefunden. Das wachsende Bewusstsein für alternative Energien habe zur Gründung der Technikerschule geführt.

Auch der zweite deutsch-tschechische Aktionstag „Bierkultur“ sei allen noch im Gedächtnis, sagte sie. Die Brücke am Perlsee, auch bekannt aus „die Bruck vom Luck“, war eine weitere gemeinsame Aktion.

2012 stellte sich das Bündnis breiter auf, 2014 sei Furth hinzugekommen, seitdem heiße es: Aktionsbündnis Cerchov plus“. Seitdem fänden regelmäßige Treffen der Bürgermeister statt, in Klenci gab es vor Längerem mit Jan Bozdech einen „Generationenwechsel“ im Bürgermeisteramt und die Touristiker aus beiden Seiten der Grenze arbeiteten gut zusammen.

Das vorerst letzte Projekt, die E-Bike-Ladestationen im Mai 2019, sei ein gutes Beispiel dafür, wie alle „an einem Drücker sitzen“, so Niedziella. Symbolisch – ohne Handschlag – bedankte sie sich bei den scheidenden Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit. Rathauschef Ackermann konnte ihren Ausführungen im Anschluss nur zustimmen. „Das Miteinander macht die Qualität aus, wir arbeiten im Team zusammen – das ist ein Mehrwert für alle“ fasste er den Erfolg zusammen.

Aus der Hand des Bürgermeisters erhielten die scheidenden Mitglieder ein farbiges Glaskreuz, gefertigt von Ralph Wenzel in seiner Glasschmiede am Gibacht. Den Dank gaben Reger und Christl für ihre gemeinsame Zeit zurück. Dass sieben Gemeinden so engt und gut zusammenarbeiteten und immer alles als gemeinsames Projekt sehen würden , mache ihn stolz, sagte Reger und wünschte sich , dass noch viele weitere solcher Projekte folgen mögen. Auch Christl betonte die Gemeinschaft: Man sei immer zu einer Einigung gekommen, sagte er.

Die Neuen eint die Heimatliebe

Nachfolger im Aktionsbündnis werden Wolfgang Daschner für Gleissenberg und Stefan Spindler für Rötz. Sie wurden in der Kommunalwahl im März jeweils als Bürgermeister gewählt und nutzten auch gleich die Gelegenheit, sich dem Gremium vorzustellen.

Während Stefan Spindler Neuling im Politikgeschäft ist, wurde Wolfgang Daschner mit dem Aktionsbündnis groß. Beide eint, gemeinsam weiter für die Heimat arbeiten zu wollen und auf den bestehenden Erfolgen aufzubauen.

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