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Waldmünchen

Zweiter Waldmünchner Künstlermarkt

Buntes AngebotFoto:wzl
Buntes AngebotFoto:wzl

Waldmünchen.Nach der überaus erfolgreichen ersten Veranstaltung dieser Art im vergangenen September stand fest, dass es eine Wiederholung des Künstlermarkts geben sollte. Die Heimatfestwoche bot sich bestens dafür an. Allerdings stand die Festhalle nicht für die Anbieter zur Verfügung, doch auch im Freien hatte der Markt wieder ein sehr ansprechendes Ambiente. Zudem war mehr Platz und die Interessierten konnten in Ruhe die ausgestellten Kleinode betrachten, mit den Händlern fachsimpeln oder sich auch untereinander ein kleines Pläuschchen halten.

Pünktlich um zehn Uhr vormittags öffneten die Teilnehmer am zweiten Waldmünchner Künstlermarkt ihre Stände. Manche legten noch letzte Hand an. Da wurde noch schnell ein besserer Platz für das bestickte Kissen gefunden oder ein Armband deutlicher in das Blickfeld des potentiellen Käufers gerückt. Das Angebot war wieder ausgesprochen vielfältig. Haushalts- und Deko-Gegenstände aus Metall für drinnen und draußen, Werkstücke aus Holz und Reisig, Basteleien und Flechtwerk aus Weide gingen über den Verkaufstisch. Wer wollte, konnte schon fürs nächste Weihnachsfest eine Künstlerkrippe erwerben. Keramik- und Drechslerarbeiten gehörten ebenfalls zum Angebot, genau wie Kinderkleidung, Kosmetika und jede Menge Schmuck in den unterschiedlichsten Variationen. Honig aus der Region und daraus hergestellte Lebensmittel konnten ebenso erstanden werden wie feine Seifen, beispielsweise aus Schafsmilch, sowie Artikel für die natürliche Körperpflege. Eine Dame aus Neukirchen beim Heiligen Blut bot sakrale Kleinode an.

Weitere Anbieter kamen unter anderem aus Teublitz, Traitsching, der Drachenstadt Furth im Wald, aus Windischbergerdorf, Viechtach, dem Landkreis Schwandorf und sogar aus Landshut.

Natürlich waren auch Besucher willkommen, die nur schauen und staunen wollten und zum Schauen und Staunen gab es wahrlich genug.

Die Artikel waren mit Kreativität, Hingabe und Liebe zum Detail hergestellt, die Künstler sichtlich stolz auf ihre Werke.

Bei den meisten Besuchern kam angesichts des prächtigen und vielfältigen Angebots beim zweiten Waldmünchner Künstlermarkt dann aber doch das Shopping-Gen durch und etliche der künstlerisch gestalteten Gegenstände hielten Einzug in die Häuser und Wohnungen oder schmückten Hals oder Handgelenk so mancher jungen oder älteren Dame. Selbstverständlich war auch Beratung inbegriffen und gerade der Austausch von Hersteller, in diesem Fall Künstler, und Kunde kommt beim üblichen Einkaufen kaum noch zustande. Diese Kommunikation bietet noch weiteren Pluspunkt zum Einkaufserlebnis auf dem Waldmünchner Kunstmarkt.

Leider fand dieser zweite Kunstmarkt durch einen Regenguss ein vorzeitiges Ende. (wzl)

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