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auftanken

28 E-Bike-Stationen in der Region verteilt

Mit der Aufstellung reagiert die Tourismusregion „Bayerischer Wald ganz oben“ auf einen Trend.
Von Ingrid Milutinovic

Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, stellvertretender Landrat Markus Müller und Ines Niedziella vom Aktionsbündnis Cerchov plus stellen gemeinsam die Ladestation in Waldmünchen vor. Foto: Ingrid Milutinovic
Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, stellvertretender Landrat Markus Müller und Ines Niedziella vom Aktionsbündnis Cerchov plus stellen gemeinsam die Ladestation in Waldmünchen vor. Foto: Ingrid Milutinovic

Waldmünchen.Dass man gemeinsam viel bewegen kann, haben die Verantwortlichen der zehn Gemeinden, die sich unter dem Dach „Bayerischer Wald ganz oben“ zusammengetan haben und ihr touristisches Angebot gemeinsam vermarkten, schon lange erkannt. Jetzt ist ein neues Projekt Wirklichkeit geworden. In einer Pressekonferenz stellten sie am Donnerstag im Rathaus das Projekt „Auftanken im Bayerischen Wald“ vor.

Insgesamt 28 E-Bike-Ladestationen wurden in der Region verteilt aufgestellt.

Offiziell werden die Ladestationen am 25. Mai eingeweiht. Jede Station verfügt über eine Säule mit jeweils vier abschließbaren Fächern, die die Ladekabel sowohl für die E-Bikes als auch für Handys enthalten, ein Abstellsegment für die Räder und eine Tafel mit Übersichtskarte über die vorhandenen Ladestationen.

Welchen Stellenwert die Stadtoberen dem Projekt beimessen, zeigte sich schon an der Tatsache, dass Bürgermeister Markus Ackermann als Hausherr nicht nur die jeweiligen Bürgermeister, sondern mit Markus Müller auch den stellvertretenden Landrat begrüßen konnte. Ines Niedziella vom Aktionsbündnis Cerchov plus, das ebenfalls in die Planung einbezogen war, berichtete über die Geschichte des Projekts, das sich gedanklich über drei Jahre – die ersten Überlegungen gab es bereits 2015 – hinzog. Wichtig sei die gemeinsame Erlebbarkeit und Erkennbarkeit, aber auch die regionale Identität gewesen.

Diesen Punkt griff Frank Schürmann von der Tourist-Info Rötz auf. Er war der für die Umsetzung zuständige „Macher“. Die zeitliche Abfolge liest sich dann bewundernswert. Von der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 20. Dezember 2017 in Furth, über den Leaderantrag und die Genehmigung der Förderung bis zur Fertigstellung vergingen gerade einmal vierzehn Monate.

Was auch nicht selbstverständlich ist: die Kosten von 107 000 Euro, die über Fördermittel zur Verfügung standen, wurden nicht überschritten. Das Projekt wird endgültig abgeschlossen mit einem Booklet, in dem nicht nur die Ladestationen aufgeführt sind, sondern auch Vorschläge für interessante Touren gemacht werden. Die laufenden Kosten für die Stationen werden von den jeweiligen Kommunen, der Hohenbogenbahn und den Gastronomen getragen – abhängig vom Aufstellungsstandort.

Offiziell werden die Ladestationen am 25. Mai eingeweiht. In einer Sternfahrt – natürlich per Fahrrad oder E-Bike – geht es hoch zum Freizeitzentrum in Althütte, wo der „rote Knopf“ gedrückt wird.

: Ein buntes Rahmenprogramm wartet dort auf die Gäste. Die Verkehrswacht wird anwesend sein mit Tipps für sicheres Fahren, E-Bikes stehen zur Probefahrt bereit, Firmen präsentieren praktisches Zubehör. (wim)

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