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Projekt

3D: Wege zwischen Bayern und Böhmen

35 Teilnehmer trafen sich im Begegnungzentrum zum Themenseminar über multimediale und digitale Touristenführung.

  • Altbürgermeister Egid Hofmann führte durch den Klostergarten. Jana Dirriglova hat das Projekt organisatorisch unterstützt. Fotos: Dirrigilova
  • Josef Altmann berichtete den Teilnehmern über seine Erfahrungen aus unzähligen grenzüberschreitenden Jakobswanderungen.

Neukirchen b Hl Blut.Im Zuge des Projektes Peregrinus Silva Bohemica – Multimediale und digitale Touristenführung auf grenzüberschreitenden historischen Wegen in Bayern und Böhmen waren circa 35 Teilnehmer zu einem Themenseminar im Begegnungszentrum in Neukirchen b. Hl. Blut zusammenkommen. Bei diesem Projekt arbeiten die Westböhmische Universität in Pilsen, die Technische Universität in Deggendorf und das gemeinnützige Unternehmen Úhlava aus Klattau zusammen.

Ziel des Projektes ist das Erstellen eines multimedialen und digitalen touristischen Führers für die grenzüberschreitenden historischen Wege und Wallfahrtswege. Im Zuge des Projektes werden ausgewählte religiöse Denkmäler und Orte online in ein Karteninternetportal lokalisiert, und es werden auch 3D-Modelle erstellt, die in Smartphones abrufbar werden.

Im Zuge der Fallstudie werden die bayerisch-tschechischen Wallfahrtswege bearbeitet, in denen die entwickelten Technologien und verarbeiteten multimedialen Themeninhalte erprobt werden. Das multimediale Konzept des Projekts wird durch Filmsequenzen ergänzt, die sich thematisch mit Pilgerwegen befassen.

Im Zuge des Projekts sind auch Seminare und Führungen in den Wallfahrtsorten organisiert, in denen 3D-Modelle und -Anwendungen vorgestellt werden. Ebenso wurde ein Buch mit den Wallfahrtswegen und bekannten Orten herausgegeben.

Eins der Seminare hat auch in Neukirchen b. Hl. Blut stattgefunden. Dieses hat organisatorisch auch Jana Dirriglová, Bürgermeisterin von Loucim und Managerin des Künisches Gebirges, unterstützt.

Die Teilnehmer wurden von Altbürgermeister Egid Hofmann aufs Herzlichste begrüßt. Dieser informierte über die Geschichte des Walllfahrts-ortes Neukirchen b. Hl. Blut und führte die Gruppe durch den blühenden Klostergarten mit Kloster- und Wallfahrtskirche. Auch Jana Dirriglová erklärte den Teilnehmern die Verbindung nach Loucim näher und informierte sie und über das bevorstehende Jubiläum „600 Jahre“. Dirriglová machte auch auf die wichtigen Aspekte der grenzüberschreitenden Wallfahrten aufmerksam.

Da sich das Projekt auch auf den Jakobsweg bezieht, war auch der Eschlkamer Tourismusbeauftragte Josef Altmann eingeladen. Bereits vor dem Seminar hatten sich die Teilnehmer mit ihm beim Jakobsstein am Grenzübergang Eschlkam getroffen. Der Jakobswegkenner aus Eschlkam hatte ausführlich über seine Erfahrungen aus unzähligen Jakobswanderungen informiert und präsentierte anschließend seine Bilder im Begegnungszentrum. Zum Schluss wurden noch viele Fragen gestellt. Vit Aschenbrenner hat die Teilnehmer nach Beendigung des Seminars mit einem kleinen Orgelkonzert in der Kirche belohnt.

Das Projekt wird aus dem EU-Fonds für Regionale Entwicklung – aus dem Ziel ETZ – unterstützt. (kja)

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