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Entwicklung

Damit es grünt und blüht am Marktplatz

Renovierungsarbeiten gehen in die Endrunde. Blumen, Sträucher und Bäume bringen Farbtupfer ins Stamsrieder Zentrum.
Jakob Moro

Dominant wurden links und rechts der Mariensäule neben dem Hecken-Karree zwei Säulen-Eichen der Sorte „Quercus robur Fastigiate Koster“ im nördlichen Bereich der Anlage gepflanzt. Fünf Pflanztröge im Süden des Denkmals sind vorgesehen.  Foto: Jakob Moro
Dominant wurden links und rechts der Mariensäule neben dem Hecken-Karree zwei Säulen-Eichen der Sorte „Quercus robur Fastigiate Koster“ im nördlichen Bereich der Anlage gepflanzt. Fünf Pflanztröge im Süden des Denkmals sind vorgesehen. Foto: Jakob Moro

Stamsried.Die Pflasterarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, auch wenn diese, wie es Bürgermeister Bauer bei den Bürgerversammlungen formulierte, „teilweise sehr mangelhaft sind, stark bröseln und teilweise zerfallen“.

Besonders zeige sich der Mangel an den gelblichen Steinen. Nach dem Winter soll das Pflaster in diesen Flächen ersetzt werden, so Bauer.

Das Kriegerdenkmal wurde neugestaltet. Die Renovierung ist abgeschlossen. Auch am Marktbrunnen gehen die Arbeiten voran. Diverse Baum- und Sträucher wurden schon vor dem Winter gepflanzt. Im zeitigen Frühjahr werden diese Bäume, Sträucher und 15 bunt bepflanzte Alugefäße Farbtupfer am Marktplatz und in den Seitenstraßen sein. Wie Teresa Meyer, die Vorsitzende der Dorferneuerung Stamsried II und Sachgebietsleiterin Land- und Dorfentwicklung am Amt für Ländliche Entwicklung, informierte, kosten die Bepflanzungen samt Bäumen und die Pflanzgefäße 47 000 Euro.

Landschaftsarchitekt Andreas Thammer teilte auf Nachfrage mit: „Im Rahmen der Dorferneuerung wurden in der Ortsmitte von Stamsried Bäume gepflanzt und Flächen begrünt. Die Maßnahme umfasst neben dem Marktplatz angrenzende, im Herbst fertiggestellte Bereiche mit den Straßen Bypass, Schlossstraße, Lukas-Rauffer-Straße und Gerhardingerstraße.“ Träger seien die Teilnehmergemeinschaft II und die Marktgemeinde. Bereits beim Tiefbau wurden die Standorte der Bäume vorbereitet. Im November erfolgten durch die Firma Kahl aus Götzendorf (Schmidgaden) die Lieferung der Pflanzen und die Bepflanzung. Der Marktplatz wurde mit sechs Linden (vier beim Brunnen, zwei beim Kriegerdenkmal) und zwei Säuleneichen (bei der Mariensäule) bepflanzt.

Laut Planungsentwurf wurden um das Kriegerdenkmal sowie bei der Mariensäule Karrees aus Einfassungen mit der Japanischen Hülse geschaffen, in denen Stauden vom Frühjahr bis in den Herbst Farbakzente setzen. Wegen zunehmenden Schädlingsbefalls wurde auf die Verwendung von Buchs verzichtet. Von den Frühjahrsblühern wie Wildtulpen oder Zierlauch fanden trockenheitsverträgliche Stauden wie Perlkörbchen, Berg- und Katzenminze, aber auch verschiedene Storchschnabelarten, Glockenblumen und Astern Verwendung. Ergänzt werden soll die Begrünung durch 15 Pflanztröge. Sie werden mit einer Dauerbepflanzung aus Kleingehölzen und Blühpflanzen den Marktplatz schmücken. In den von hier abgehenden Straßen wurden Feldahorn (Bypass) und Kornelkirsche (Gerhardinger Straße) gewählt.

Vor dem Kindergarten wurde ebenfalls eine Linde gepflanzt. Dabei gibt es je nach Standort verschiedene Unterpflanzungen. Neben flächigen Bodendeckern aus Storchschnabelarten und Kleingehölzen werden Blühflächen aus trockenheitsverträglichen Stauden angelegt. Diese bieten der Insektenwelt Nahrung sowie Lebensraum und erfreuen den Betrachter mit verschiedenen Blüten. (rjm)

Planentwurf

  • Kriegerdenkmal:

    Beim Kriegerdenkmal und der Mariensäule werden Karrees aus Einfassungen mit der schädlingsresistenten Japanischen Hülse geschaffen. Dazu kommen Blüher und Stauden; auf Buchs wurde verzichtet.

  • Straßen:

    In den vom Marktplatz abgehenden Straßen sollen Feldahorn (Bypass) und in der Gerhardinger Straße die Kornelkirsche gepflanzt werden.

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