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Die Aktiven sind fit für Winterdienst

15-köpfiges Team der Further Bergwacht-Bereitschaft übte den Ernstfall in verschneitem Gelände, bei einbrechender Dunkelheit und Kälte.

  • Mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) der Further Bergwacht-Bereitschaft wurden nach der Versorgung vor Ort die Verletzten abtransportiert. Diesmal ging es in den Gasthof zum Freizeitzentrum Althütte, ansonsten würden sie an vom Rettungsdienst erreichbaren Orten diesem übergeben. Foto: fcs
  • Die Teilnehmer der Further Bergwacht an der Winterübung Fotos: fcs
  • Der Verletzte wurde verpackt.

Furth im Wald. Letztens fand an einem Samstagabend im Rahmen einer Einsatzübung die alljährliche, örtliche, sowie auch fachlich anspruchsvolle Übung für den derzeitigen saisonalen Ausbildungsabschnitt „Winter“ der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald statt.

Nachdem alle aktiven Einsatzkräfte um 17 Uhr alarmiert worden waren, konnte die 15-köpfige Bergwachtlerschar bereits ein wenig später – unter der fachkundigen Einsatzleitung von Florian Lehminger – die ersten Erfolge im Sektor der Eingrenzung des Suchgebiets, wie der Aufteilung in verschiedene Teams verzeichnen.

Mit technischer Unterstützung

Bei den derzeitigen Schneebedingungen schienen vor allem die Tourenski-Teams, sowie die Besatzung des ATVs (All Terrain Vehicle) mit ihren jeweiligen Geräten am besten gerüstet zu sein. Auch das Bergwachtkraftfahrzeug wurde als Stützpunkt am Gibacht besetzt.

Nach kurzer Zeit wurde der erste Patient gefunden. Ein mittfünfzigjähriger Herr, der sich laut Unfallszenario eine Beinverletzung zugezogen hatte. Dieser Verletzte lenkte auch die Spur zu seinem Gefährten, der sich mit einem Kind beim Aussichtspunkt „Leuchtturm“ im Gibachtgebiet befand.

Zunächst galt es hier, das Kind in Sicherheit zu bringen, und dann den in die Bewusstlosigkeit gefallenen Patienten. Die beiden Verletzten wurden fachkundig vom Bergwachtteam vor Ort versorgt und anschließend abtransportiert.

Besonderes Highlight dieser Übung war zweifellos der Einsatz des LKLD-Technik Busses der Bergwacht. LKLD steht dabei für Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation. Dieses Technikfahrzeug wurde von der Bergwacht Bereitschaft Deggendorf ausgeliehen, damit sich das Further LKLD-Technik-Team bereits jetzt mit ihren bald anstehenden neuen Zusatzaufgaben etwas vertraut machen könnte.

Ein besonderer Dank gilt auch Quirin Schönberger, Rudolf Schweitzer und Konrad Vogl, die sich bereiterklärt haben, diese Einsatzübung als „Patienten“ zu unterstützen.

Nachbesprechung in Althütte

Nach der Einsatzübung fand die Nachbesprechung im Gasthof zum Freizeitzentrum Althütte statt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die von Matthias Schweitzer organisierte Einsatzübung eine willkommene Auffrischung des bereits Erlernten darstellte und hin und wieder auch wieder zur Routine diente, um für den derzeitigen Winterdienst fit zu sein.

Sei es im Gebiet der Althütte, Unterhütte, Loipengebiete, oder am Voithenberg – die ehrenamtlichen Kräfte der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald sind allzeit bereit. (fcs)

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