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Die Bergwacht übt für den Sommer

Die Einsatzkräfte der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald suchten bei einer Übung nach zwei vermissten Frauen.
Von Christina Schweitzer

  • Bei ihm liefen alle Fäden zusammen: Einsatzleiter Florian Lehminger (unten Mitte) bei einer Besprechung mit mehreren aktiven Bergwachtlern der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald. Foto: Christina Schweitzer
  • Die Anwesenden der Einsatzübung. Foto: Christina Schweitzer

Furth im Wald.Im Rahmen einer Einsatzübung fand die alljährliche örtliche Übung für den saisonal anstehenden Ausbildungsabschnitt „Sommer“ der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald statt. Nachdem alle aktiven Einsatzkräfte um 17 Uhr alarmiert wurden, konnte die Bergwachtlerschar bereits ein wenig später unter der fachkundigen Einsatzleitung von Florian Lehminger die ersten Erfolge im Sektor der Eingrenzung des Suchgebiets, wie der Aufteilung in verschiedene Teams, verzeichnen.

„man power“ war manchmal gefragt. Foto: Christina Schweitzer
„man power“ war manchmal gefragt. Foto: Christina Schweitzer

Im Rahmen einer Vermisstensuche galt es, zwei junge Damen zu finden. Eine der Beiden sei von einem Aussichtsplatz abgestürzt und habe sich eine Wirbelsäulenverletzung zugezogen, die im Szenario mit dem Zustand der Bewusstlosigkeit verknüpft wurde. Bei ihrer Freundin galt es eine Unterarmfraktur zu erkennen und zu versorgen. Die beiden Verletzten wurden fachkundig gefunden, vom anwesenden Bergwachtteam versorgt und anschließend abtransportiert.

Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, in jedem Gelände - auch bei dieser Übung blieben die Einsatzkräfte der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald ihrem Leitspruch treu. Foto: Christina Schweitzer
Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, in jedem Gelände - auch bei dieser Übung blieben die Einsatzkräfte der Bergwacht Bereitschaft Furth im Wald ihrem Leitspruch treu. Foto: Christina Schweitzer

Besonders hervorzuheben ist bei dieser Übung auch der Einsatzort in Daberg. Diese Wahl diente vor allem der Erweiterung des neuen Dienstgebietes, so Matthias Schweitzer, bei dem die Organisation der Übung lag. Durch das Szenario der Vermisstensuche konnte vor allem auch das Zusammenspiel zwischen dem LKLD-Technik-Team und den aktiven „Fuß“-Bergwachtlern getestet werden.

Alle Patienten konnten versorgt und geborgen werden. Foto: Christina Schweitzer
Alle Patienten konnten versorgt und geborgen werden. Foto: Christina Schweitzer

Sie verwendeten hierzu neue Techniken, um diese auch im Ernstfall einsetzen zu können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einsatzübung eine Auffrischung des bereits Erlernten darstellte und hin und wieder zur Routine diente, damit die Bergwacht Bereitschaft für den anstehenden Sommer gerüstet ist. (fcs)

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