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Zusammenhalt

Die Heilige Familie ist ganz nah

Die Idee zur lebensgroßen Krippe hatten Ina und Manfred Lippert – die Dorfgemeinschaft half gemeinsam bei der Umsetzung.

  • Die Dorfgemeinschaft aus Thürnhofen, die mithalf, das Projekt ins Leben zu rufen. Fotos: khp
  • Die Krippe am Dorfplatz in Thürnhofen mit lebensgroßen Figuren

Grafenwiesen.Eine besondere vorweihnachtliche Überraschung bietet die Dorfgemeinschaft in Thürnhofen, Einheimische und Gäste kommen aus dem Staunen nicht heraus. Sie stehen vor einer wunderbaren Krippe mit lebensgroßen Figuren! Die Leute fragen: Wer hat denn so gute Ideen und wer steckt dahinter? Auf unsere Nachfrage kommt die Antwort: Im Jahr 2017 reifte bei der Eltern- und Dorfgemeinschaft Thürnhofen – allen voran das Ehepaar Ina und Manfred Lippert – der Gedanke, eine lebensgroße Krippe auf die Beine zu stellen. Welcher Platz wäre dazu besser geeignet als der große Dorfplatz?

Die Inspiration holten sich die Lipperts von einer ähnlich vorhandenen Darstellung in Runding. Da die Dorfgemeinschaft von diesem Vorhaben hellauf begeistert war, gingen alle voller Tatendrang ans Werk.

Manfred und Ina Lippert besorgten das Holz und schnitten aus den Rohlingen die Figuren. Manuel und Andreas Irlbeck und Lisa Sponfeldner wurden für das Bemalen der Figuren eingeteilt. Mit vollem Einsatz und Ehrgeiz arbeiteten die Leute und gönnten sich kaum eine längere Ruhepause.

Ina Lippert fertigte die Tiere für die Krippe. Thomas Hastreiter komplettierte die Figuren und lackierte sie. Die Mütter der beteiligten Familien lieferten das Stroh, erstellten fachmännisch die Krippe und ließen das Jesuskind entstehen.

Der Stall fand seinen idealen Platz vor einem scheinbar extra dafür gewachsenen Tannenbaum, der zum Christbaum geschmückt wurde. Ein weiteres Highlight für die Kinder: Sie durften ihre Weihnachtswünsche auf Zettel schreiben und an den Baum hängen. Das ganze Ensemble wird durch eine extra Beleuchtung in Szene gesetzt. Nach dem Weihnachtsfest sind die Zettel verschwunden, die Kinder erhalten einen Brief mit einem Dankeschön. Kein Kind geht dabei leer aus und erfährt auch nicht, wo sein Zettel abgeblieben ist.

Die Mannschaft um Manfred und Ina Lippert hat mit dieser Aktion nicht nur ein kleines abendländisches Kleinod geschaffen, sondern ist auch Vorbild, wie eine Dorfgemeinschaft funktionieren kann.

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