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Kommune

Dr. Johannes Müller kandidiert wieder

Der frühere Bürgermeister von Furth im Wald versucht erneut, den Rathaussessel von Neukirchen b. hl. Blut zu erobern.
Von Helga Brandl

Bürgermeisterkandidat Dr. Johannes Müller (Mitte) steigt mit Unterstützung dieser Marktgemeinderatskandidaten in den Ring. Foto: Helga Brandl
Bürgermeisterkandidat Dr. Johannes Müller (Mitte) steigt mit Unterstützung dieser Marktgemeinderatskandidaten in den Ring. Foto: Helga Brandl

Neukirchen beim Heiligen Blut.Nach reiflicher Überlegung und doch kurzfristig verkündete Marktrat Dr. Johannes Müller seinen Entschluss, für eine erneute Bürgermeisterkandidatur in Neukirchen beim Heiligen Blut zur Verfügung zu stehen. Die Wählergruppe „Freie Wähler der Altgemeinde Atzlern/Neukirchen“, die im Rahmen der Nominierungsversammlung ihre Marktgemeinderatskandidaten kürte, schickt mit Dr. Johannes Müller, den ehemaligen Bürgermeister von Furth im Wald, zum zweiten Male ihren Favoriten um den Sitz des Rathauschefs ins Rennen.

Die Interessenten hörten im Gasthaus Harrer den Ausführungen des Listensprechers zu, der alle dazu aufrief, Verantwortung zu tragen, wenn es um die Heimatgemeinde Neukirchen b. Hl. Blut geht. „Gemeinsam müssen wir versuchen, den Ort weiterzubringen, um den Grundgedanken des Listen-Gründers Paul Kolbeck sen. fortzusetzen“, sagte Dr. Müller.

16 Kandidaten auf der Liste

16 Kandidaten und fünf Ersatzbewerber signalisierten ihr kommunalpolitisches Engagement für die kommende Wahlperiode. Durch einstimmigen Beschluss der Versammlung über die Nominierung der Bewerber und Ersatzbewerber vertreten die Liste „Freie Wähler der Altgemeinde Atzlern/Neukirchen“: 1. Dr. Johannes Müller (Dipl. Kaufmann (Univ.), Marktrat), Neukirchen; 2. Dr. Gerhard Fuchs (Arzt der Allgemeinmedizin und Marktrat), Neukirchen; 3. Diana Fuchs (Medizinische Fachangestellte, Markträtin), Neukirchen; 4. Reinhard Schmid (Spengler-Meister), Höllhöhe; 5. Andreas Kussinger (Altenpfleger), Neukirchen; 6. Klaus Dachs (Kfz-Mechaniker), Atzlern; 7. Georg Sticht (Apotheker), Untere Au; 8. Günther Kerscher (Kfz-Mechaniker), Haberlsäge; 9. Alfred Hartl (Kfz-Techniker-Meister), Neukirchen; 10. Oskar Altmann jun. (Einzelhandelskaufmann), Tradt; 11. Karin Herrmann (Bekleidungsfertigerin), Kolmstein; 12. Thomas Plötz (Elektrotechnik-Techniker), Untere Au; 13. Alois Schmid (Bäcker), Mais; 14. Herbert Schindlatz (Radio-/Fernseh-Techniker), Kolmstein; 15. Elfriede Haselberger (Einrichtungsberaterin), Rittsteig; 16. Ferdinand Obermeier sen. (Landwirt), Atzlern.

Als Nachrücker stehen parat: 1. Anton Brandl (Arbeiter), Neukirchen; 2. Andreas Zach (Altenpfleger), Vordermais; 3. Andreas Rettig (Maurer), Neukirchen; 4. Stefan Herrmann (Industrieelektroniker), Kolmstein; 5. Michael Hofmann (Elektroinstallateur Techniker), Neukirchen.

Wahl-Entscheidung am Vortag getroffen

Die Abstimmung erfolgte nach Zustimmung im Block und in geheimer Wahl. Der Wahlvorschlag für die Bewerber zur Marktgemeinderatswahl sowie für die Ersatzkandidaten erbrachte jeweils das Ergebnis von 26 Ja-Stimmen zu einer Nein-Stimme. Als wahlberechtigte Teilnehmer zur Unterzeichnung der Niederschrift bestimmte man Diana Fuchs und Anton Brandl. Durch Beschluss der Versammlung gelten Georg Sticht und Anton Brandl als Wahlbeauftragter und Stellvertreter für den Wahlvorschlag als Ansprechpartner für die Gemeinde, die auch als Mitglieder des Wahlausschusses bei der Marktgemeinde bestellt wurden.

Vor Einstieg in den Wahlgang zum Bürgermeisterkandidaten gab Dr. Johannes Müller seine Überlegungen zur nochmaligen Kandidatur bekannt. In zahlreichen Gesprächen im Vorfeld signalisierten ihm viele Leute ihre Unterstützung. Wohlwissend, dass man im Bürgermeisteramt ohne die breite Unterstützung der Gemeinderäte und der Bevölkerung auf verlorenem Posten wäre. Mit einem positiven Gefühl hat er daher tags zuvor die endgültige Entscheidung getroffen, sich erneut als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung zu stellen.

Müller kündigt fairen Wahlkampf an

In geheimer Wahl nominierten die berechtigten Versammlungsteilnehmer Dr. Johannes Müller mit einem Ergebnis von 26 Ja- und einer ungültigen Stimme zum Bürgermeisterkandidaten in Neukirchen b. Hl. Blut. Er bedankte sich für den großen Vertrauensbeweis und nahm die Kandidatur zur Bürgermeisterwahl 2020 an. Mit dem Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“ begann der nominierte Bewerber seine kurze Ansprache, die er dazu nutzte, die seit sechs Jahren „gut funktionierende und absolut konstruktive Zusammenarbeit im Marktrat“ herauszustellen. Für ihn persönlich sei dies in Neukirchen ein uneingeschränkt positives Erlebnis, das auch für die kommenden sechs Jahre erstrebenswert wäre. Das heiße jedoch nicht, dass man als „Bürgermeister Johannes Müller“ nicht etwas verbessern oder anders machen könne.

Seine Visionen, wie er im Heimatort – mit langjähriger Erfahrung in Verwaltung, Wirtschaft und Regionalpolitik und über zwei Jahrzehnte gesammelten Kontakten – Erhebliches in der Zukunft bewirken könne, möchte er in den bevorstehenden Wahlversammlungen mitteilen. Die Bürgerinnen und Bürger würden ein Konzept und Engagement der Kandidaten wollen. „Dafür werden wir arbeiten und nach vorne marschieren!“.

Abschließend fand der Bürgermeisteraspirant lobende Worte für die Bereitschaft der Kandidaten zur Marktgemeinderatswahl, die nach seiner Überzeugung eine durchaus ausgewogene Liste füllen. Es wurde speziell darauf geachtet, dass mit verschiedensten Berufsgruppen - vom Akademiker bis zum Handwerker - ein echter Querschnitt durch die Bevölkerung vertreten sei. Augenmerk lege man ebenso auf eine breite Repräsentation möglichst vieler Ortsteile des Marktes Neukirchen b. Hl. Blut. Für Dr. Johannes Müller ist eines völlig klar: „Wir werden einen fairen Wahlkampf führen!“ (kbr)

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