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CP-Fussball

16:1 gegen Finnland! Was für ein Erfolg!

Bei der WM gab es einen historischen Sieg gegen die Nordeuropäer. In der Kabine lief danach der bayerische Defiliermarsch.
Von Christian Eidenhardt

Der Jubel nach dem 16:1 gegen Finnland kannte keine Grenzen. Foto: Ralf Neumann
Der Jubel nach dem 16:1 gegen Finnland kannte keine Grenzen. Foto: Ralf Neumann

Cham.14. Juli 2019: Was war das für ein Spiel von uns! Nachdem wir die Japan-Partie aufgearbeitet hatten und uns auch ein bissl der Kopf gewaschen worden war, weil wir doch endlich auch auf dem Platz mehr Spaß und Spielfreude zeigen sollten, haben wir das heute wirklich saugut gemacht. Wir haben gegen die Finnen den Ball laufen lassen und zur Halbzeit – da stand es bereits 9:0 – eigentlich schon alles klargemacht gehabt.

Wir haben zu keiner Sekunde aufgehört, haben immer gedrückt und vor dem Tor auch immer den Kopf hochgenommen, um querzulegen. Das war eine richtig gute Leistung! Das eine Gegentor – kurz vor Schluss pfeift der Schiedsrichter einen lächerlichen Neunmeter! – können wir verschmerzen. Wir wollten zwar unbedingt zu Null spielen – aber man kann auch nicht immer das Haar in der Suppe suchen.

Es war Party angesagt

16:1! Das war der höchste deutsche Sieg in der Historie und der höchste Sieg bisher hier im Turnier. Da haben wir in der Kabine einfach mal den bayerischen Defiliermarsch aufgelegt. Da ist und war heute richtig Party angesagt! Heute können wir uns wirklich einfach nur freuen – das war grandios, was hier passiert ist.

Eine Szene aus dem Spiel gegen Finnland: Christian Eidenhardt (mit Kopfschutz) und seine Mitspieler waren von der ersten bis zur letzten Spielminute voll fokussiert. Foto: Ralf Neumann
Eine Szene aus dem Spiel gegen Finnland: Christian Eidenhardt (mit Kopfschutz) und seine Mitspieler waren von der ersten bis zur letzten Spielminute voll fokussiert. Foto: Ralf Neumann

Jetzt wartet, so wie es aussieht, übermorgen Australien auf uns. Diese Partie wollen wir natürlich auch gewinnen. Denn: Wir wollen unbedingt in das Spiel um Platz neun, um so in der B-Runde die beste Mannschaft zu werden, die nicht ins Viertelfinale und in die A-Runde eingezogen ist.

Unsere Tore gegen Finnland erzielten Pascal Odrich (1., 6., 9., 15. und 17. Minute), Jörn Lorenzen (18., 30., 34., 36. und 46. Minute), Daniel Sperl (37., 37. und 38. Minute), Robin Meyer (30.) und ich (27. und 36.). Außerdem habe ich sieben Vorlagen gegeben.

Die Pause tat gut

Ach ja... Ein Nachtrag noch zu gestern... Der fast freie Samstag hat noch einmal richtig gutgetan. Wir haben morgens nach der Aktivierung und dem Frühstück einen Abstecher ins Fitnessstudio gemacht. Dort hatten wir eine Ausdauer-Einheit. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Mein Zimmerkollege Pascal Odrich und ich sind im Hotel geblieben und haben uns dreieinhalb Stunden regeneriert.

Abends sind wir zeitig ins Bett. Denn: Um 5.30 Uhr war wecken angesagt wegen des Finnlandspiels.

Alle Teile von Christian Eidenhardts WM-Tagebuch finden Sie hier

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