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CP-Fussball

Eide wird mit Deutschland Zehnter

Im Finale der B-Runde bei der Weltmeisterschaft in Spanien unterlag das Team des Waldmünchners am Donnerstag Irland mit 3:7.
Von Frank Betthausen

Gruppenfoto mit den deutschen Fans in Sevilla: Trotz der Niederlage gegen Irland werden Eide und Co. mit viel Euphorie und Stolz im Gepäck nach Hause zurückkehren. Foto: Ralf Neumann
Gruppenfoto mit den deutschen Fans in Sevilla: Trotz der Niederlage gegen Irland werden Eide und Co. mit viel Euphorie und Stolz im Gepäck nach Hause zurückkehren. Foto: Ralf Neumann

Cham.Für die CP-Fußballnationalmannschaft mit dem Waldmünchner Christian Eidenhardt ist am Donnerstagabend die Weltmeisterschaft im spanischen Sevilla nicht mit dem erhofften Erfolg zu Ende gegangen. Das Team von Bundestrainer Conny Fritsch sah sich im Finale der B-Runde, also der Teams, die sich nicht für das Viertelfinale des World Cups qualifiziert hatten, den Iren gegenüber – und unterlag mit 3:7 (2:4).

Das Maximum verfehlt

Ein Chamer bei der Fußball-WM

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Maximum, wir wollen die Nummer neun der Welt werden“, hatte Eidenhardt, Fußball-Jugendleiter des ASV Cham, vor der Partie angekündigt. Doch selbst die Niederlage gegen die Truppe von der Grünen Insel und Rang zehn bei der WM bedeuten für Deutschland, die Nummer 21 der Welt, den größten Erfolg der CP-Geschichte.

Eide, wie ihn seine Freunde und Teamkollegen nennen, trug sich auch gegen die Iren mit zwei Treffern in die WM-Torschützenliste ein. Der 32-Jährige erzielte das zwischenzeitliche 2:1 für Deutschland (11. Minute) und markierte das 3:5 (48. Minute). Sein Zimmerkollege Pascal Odrich von Schalke 04 hatte nach der frühen Führung Irlands – das Gegentor fiel bereits nach 24 Sekunden – das 1:1 geschossen (2. Minute).

„Das war ein Spiel auf Augenhöhe“, meinte Eidenhardt kurz nach Abpfiff in einem Interview mit unserem Medienhaus. „Wir haben uns selber geschlagen. Defensiv wussten wir genau, was sie machen. Aber wir waren haben uns in der Verteidigung teilweise richtig doof angestellt.“

Am Ende ein Unentschieden?

Auch in Halbzeit zwei, berichtete der Waldmünchner, habe seine Mannschaft viele Chancen gehabt. „Das kann auch unentschieden ausgehen hier.“ Das Team habe gesehen, dass es mit der Nummer fünf der Welt mithalten könne, wenn es sich defensiv cleverer anstelle und seine Fehler abstelle.

„Wir hätten gerne den neunten Platz gehabt, aber es hat nicht sollen sein“, bilanzierte der ASV-Mann die WM am Abend auf die Schnelle. „Das ist trotzdem mega! Und: Das Leben geht weiter.“

Alle Teile von Christian Eidenhardts WM-Tagebuch finden Sie hier

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