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CP-Fussball

Mit Souvenirs und guten Gefühlen zurück

Vor dem Rückflug in die Heimat genoss Eide ein Glas Wein, eine Käseplatte und einen Bummel durch die Altstadt von Sevilla.
Von Christian Eidenhardt

Bei einer Käseplatte und einem Glas Wein ließen Eide und sein Trainer Conny Fritsch (r.) den World Cup Revue passieren. Foto: Christian Eidenhardt
Bei einer Käseplatte und einem Glas Wein ließen Eide und sein Trainer Conny Fritsch (r.) den World Cup Revue passieren. Foto: Christian Eidenhardt

Cham.19. Juli 2019: Der letzte Tag hier für uns beim World Cup in Sevilla! Einige der Jungs waren gestern Abend noch unterwegs und haben etwas gefeiert. Das war für den letzten freien Abend, den wir hier hatten, auch angebracht! Die Jungs durften noch ein wenig in die Stadt fahren. Ich selber bin „zu Hause“ geblieben. Wann die anderen zurückgekommen sind, weiß ich nicht. Aber ich denke, sie haben es – zu Recht! – auch ein bissl krachen lassen.

Ausschlafen war erlaubt

Ein Mitbringsel aus Spanien: ein Trikot des Erstligisten FC Sevilla Foto: Conny Fritsch
Ein Mitbringsel aus Spanien: ein Trikot des Erstligisten FC Sevilla Foto: Conny Fritsch

Heute war dann auch ausschlafen angesagt. Jeder konnte frühstücken und zum Mittagessen gehen, wann er wollte. Jeder konnte sich seinen Tag frei einteilen. Die einen sind eine Runde an den Pool, die anderen haben Nintendo gespielt...

Ich für meine Fälle bin mit unserem Coach Conny Fritsch am Nachmittag noch einmal nach Sevilla ins Zentrum gefahren. Rumschlendern, ein paar Dinge anschauen... Wir haben uns im Restaurant eine kleine Käseplatte gegönnt. Und ich ganz gemütlich ein Glas Wein. Zum Abschluss habe ich mir noch ein Trikot des FC Sevilla als besonderes Andenken an die WM gekauft – und gleich noch ein paar Souvenirs für zu Hause dazu.

In der Folge stand unsere Abschlussbesprechung an, bei der wir das ganze Turnier haben Revue passieren lassen. Wir haben mit unserer Mannschaft nicht nur deutsche Meilensteine gesetzt, sondern auch international Ausrufezeichen.

Eine Premiere nach der anderen

Eide und seine Teamkollegen waren am Freitag beim World-Cup-Finale als Zuschauer dabei. Russland sicherte sich mit einem 3:1-Erfolg gegen die Ukraine nach 2007 und 2011 wieder einmal die CP-Weltmeister-Krone. Foto: Christian Eidenhardt
Eide und seine Teamkollegen waren am Freitag beim World-Cup-Finale als Zuschauer dabei. Russland sicherte sich mit einem 3:1-Erfolg gegen die Ukraine nach 2007 und 2011 wieder einmal die CP-Weltmeister-Krone. Foto: Christian Eidenhardt

Wir haben hier ja unsere Premiere gefeiert und waren zum ersten Mal bei einem World Cup. So haben wir uns über den ersten Sieg überhaupt gefreut, drei Siege am Stück geholt und den höchsten Turniersieg errungen. Wir haben außerdem das schnellste Turniertor geschossen. Wir haben also wirklich viel erreicht für die deutsche CP-Geschichte. Das erste World-Cup-Tor einer deutschen CP-Nationalmannschaft hat übrigens Dani Sperl erzielt.

Von dem her können wir absolut zufrieden sein mit dem Abschneiden. Wir sind bei all dem heute auch noch einmal vom Trainerteam dafür gelobt worden, wie wir uns verhalten haben. Es gab über all diese Tage hinweg kein einziges Mal miese Stimmung, keinen Lagerkoller...

Wir haben viel gescherzt, wir hatten keine grobe Grüppchenbildung und haben als Team viel unternommen. Wir waren immer pünktlich und haben auch die Kabinen nach dem Spiel immer sauber hinterlassen. Auch da, denke ich, waren wir ein würdiger Gast.

Ein letzter Abstecher in die Altstadt von Sevilla Foto: Conny Fritsch
Ein letzter Abstecher in die Altstadt von Sevilla Foto: Conny Fritsch

In Zukunft haben wir nach allen Erfolgen in Sevilla noch viel vor. Wir haben – verglichen mit anderen Ländern, bei denen nach einer „goldenen Generation“ nicht mehr so viel nachkommt – noch eine sehr, sehr junge Mannschaft.

Bei den Niederlanden etwa hat es einen ziemlichen Schwund im Team gegeben. Da haben wir das Glück, dass wir eher am Aufstreben sind und immer wieder junge Spieler finden, die wir integrieren können.

Morgen geht es wieder nach Hause. Wir freuen uns darauf – und fliegen mit einem richtig guten Gefühl zurück in die Heimat.

Alle Teile von Christian Eidenhardts WM-Tagebuch finden Sie hier

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